„Einem Pfarrer wird nie langweilig“
Bild: Baumjohann
Haben den Gottesdienst zum Ordinationsjubiläum in der Kirche St. Bonifatius in Freckenhorst gefeiert: (v. l.) Superintendentin Meike Friedrich, Stefan Döhner und Manfred Schleisiek.
Bild: Baumjohann

Am 27. Juni 1976 war Schleisiek in der Pauluskirche vom damaligen Superintendenten Christoph-Wilken Dahlkötter zum Dienst an Wort und Sakrament ordiniert worden. Jetzt hat Schleisiek zusammen mit dem heutigen Gemeindepfarrer Stefan Döhner und Superintendentin Meike Friedrich einen Dankgottesdienst anlässlich seines Ordinationsjubiläums gefeiert. Wie vor 40 Jahren spielte der Posaunenchor und es sang der Pauluschor. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Schleisiek dem Psalm 73: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?“ Wer Pastor werden wolle, brauche Mut, so Schleisiek. „Das war damals so und ist heute genauso.“ Schließlich lebe man in nachchristlicher Zeit, der Pastor sei zum Dienstleister der Gemeinde geworden. „Was uns krank macht, wissen wir genau. Wir müssen wiederentdecken, was unser Leben schön und reich macht.“ So gelte es, Gottesdienste als Orte der Nähe Gottes wiederzuentdecken und zu lernen, Gott wieder etwas zuzutrauen: „Es ist ja seine Kraft, die uns trägt und beflügelt.“

Langweilig sei ihm während der 40 Jahre in der Paulusgemeinde nie geworden, bekannte Schleisiek. „Einem Pastor ist nicht langweilig, wenn er seinen Beruf ernst nimmt.“ Und dass er seinen Beruf ernst genommen und auch als Berufung gesehen hat, wurde beim Dankgottesdienst deutlich. Zahlreiche Gemeindeglieder dankten ihm persönlich, unter den Gratulanten war auch Dechant Manfred Krampe. Die gute ökumenische Zusammenarbeit liegt dem Dechanten der katholischen Bonifatius-Gemeinde ebenso am Herzen wie dem Jubilar Manfred Schleisiek.

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