Empfang nach Militär-WM in Brasilien
Bild: Poschmann
In angeregten Gesprächen ließen Sportschulkommandeur Oberst Michael Rondé, Hauptfeldwebel Kerstin Stegemann, Wilfried Stephani von der Volksbank (Sponsor der Welcome-Party) und General Heinrich Tiller (v. l.) die Militärweltmeisterschaften von Rio Revue passieren.
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„Ihr habt als Deutsche eine tolle Visitenkarte hinterlassen“, sagte General Heinrich Tiller. 35 Medaillen, davon fünfmal Gold, 19 Silbermedaillen und elfmal Bronze erreichten die Sportler während der fünften CISM Militärmeisterschaften im brasilianischen Rio. An den Weltmeisterschaften traten 111 Nationen mit zusammen 6000 Teilnehmern in 20 Sportarten gegeneinander an.

Aus Deutschland beteiligten sich 176 Sportler an der Militär-WM. Unter anderem im Boxen, im maritimen und militärischen Fünfkampf, beim Fechten, Fallschirmspringen und Volleyball zeigten die Militärsportler hervorragende Leistungen. „Sie haben darüber hinaus auch für Faszination und Unterhaltung anderer gesorgt“, sagte Tiller.

Unter Trainerin Kerstin Stegemann taten sich zum Beispiel die Fußballerinnen besonders hervor. Während sich die Topspielerinnen an der Fifa-WM beteiligten, traten die Soldatinnen mit einer „B“-Mannschaft in Brasilien an und erreichten dabei sogar das Finale. Für den Sieg reichte es zwar nicht, dafür aber für den Vizemeister. „Vier Spiele in zehn Tagen, das war echt hart“, sagte Stegemann. Insgesamt seien die Spiele gut gelaufen. „Genervt hat nur das Spiel gegen die Niederlande. Wir haben nicht das Tor getroffen. Das war reines Unvermögen.“ Gegen Amerika hatte sich die Elf dann wieder gefangen.

Organisatorisch lief es in Brasilien nicht ganz optimal ab. Im kommenden Jahr wird Warendorf Austragungsort für die Militär-Europameisterschaft im Fußball sein.

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