Emsinsel: Bürger wollen Ideenwettbewerb
Bild: Wild
Mehr als 80 Besucher waren am Dienstagabend in den Ratssaal gekommen, um sich auf Einladung des Arbeitskreises von Heimatverein und Altstadtfreunden über die Zukunft der „Emsinsel“ zu informieren und um über mögliche Ziele zu diskutieren
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Mehr als 80 Menschen füllten den Ratssaal, und nach mehreren Vorträgen zu verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten des Geländes entwickelte sich eine intensive Diskussion mit einem ganz klaren Tenor: Die Stadt als Gemeinschaft aller Bürger dürfe nicht länger abwarten, bis das zwischen Insolvenzverwalter und einem potenziellen Investor ausgehandelte Vorkaufsrecht (bis 31. Dezember 2015) auslaufe.

Die Zeit solle genutzt werden, um zunächst einen bürgerschaftlichen Ideenwettbewerb zu veranstalten und dann mit einem städtebaulichen Rahmenplan ein klares Ziel zu formulieren, das sich nicht an den wirtschaftlichen Interessen von Investoren, Insolvenzverwalter und Banken orientiert, sondern an den Wünschen der Bevölkerung.

Wie das aussehen könnte, wurde aus dem Verlauf der Veranstaltung deutlich: Vorrang solle die Renaturierung des Geländes als altstadtnaher Teil des in diesem Bereich sehr eingeengten Grüngürtels der Emsaue haben. Der historische Teil der ehemaligen Fabrikgebäude solle erhalten und einer Mehrzwecknutzung zugeführt werden. Unter anderem sei ein Beherbergungsbetrieb denkbar.

Eine sonstige gewerblich-geschäftliche Nutzung sei mit Rücksicht auf die Altstadtstruktur ebenso auf ein verträgliches Maß zu beschränken wie eine Neubebauung.

Ausführliche Berichte in der Warendorfer Lokalausgabe der „Glocke“ vom 29. Mai.

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