Emsstraße wird 2018 zur Baustelle
Bild: Wild
Tief ausgewaschene Fugen als gefährliche Stolperfallen machen die Emsstraße in Warendorf seit geraumer Zeit zum Sicherheitsrisiko. Im Jahr 2018 soll die Verkehrsfläche komplett erneuert werden.
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Die insgesamt 130 Meter lange Ausbaustrecke zwischen Marktplatz (Rathaus) und Einmündung Mühlenstraße (Emsbrücke) soll in einer Bauzeit von überschlägig sechs bis sieben Monaten in sieben Bauabschnitten erneuert werden. Als Baustart hat der städtische Tiefbauexperte Niels Heermann April 2018 angepeilt, wobei sich insbesondere Einzelhändler aus dem Bereich der Emsstraße einen früheren Baubeginn in den geschäftlich weniger attraktiven Monaten ab Januar wünschen würden. 

Vom Bauablauf her soll der erste Abschnitt das etwa 30 Meter lange Teilstück zwischen dem Anschluss an den neugestalteten Marktplatz bis zur Einmündung Kirchstraße / Lüningerstraße umfassen. Für einen ganzen Monat müsste die Durchfahrt durch diese enge Passage für Kraftfahrzeuge komplett gesperrt werden. Fahrradfahrer und Fußgänger sollen aber die Baustelle durchqueren können, alle Hauseingänge und Geschäftslokale würden durch Überbrückungen durchgängig erreichbar bleiben, versicherte Niels Heermann.

Die Bauabschnitte 2 bis 7 auf dem 100 Meter langen Teilstück zwischen der Einmündung Kirchstraße und dem Anschluss an die Straße „Zwischen den Emsbrücken“ werden – ähnlich wie in diesem Jahr für den Markt geplant – in zeitlich genau festgelegter Abfolge sukzessive aufgerissen und wieder fertiggestellt, sodass der Fahrzeugverkehr wechselseitig an den Baustellen vorbeigleitet werden kann.

Sowohl zu Gestaltungsfragen im Detail als auch zum Bauzeitenplan im Allgemeinen gab es bei der Anliegerversammlung bereits erste Kritik.

Ausführlicher Bericht in der Warendorfer Ausgabe der „Glocke“ am 23. Februar.

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