Ende der Integ-Gruppe nach 30 Jahren
Nach 30 Jahren löst sich die Integ-Gruppe auf. Das Bild zeigt die Throngesellschaften beim letzten Schützenfest der Gemeinschaft auf dem Schützenplatz in Einen.

Durch fehlenden Nachwuchs im Betreuerteam und der Gruppenleitung habe man keine Zukunft, heißt es in einer Pressemitteilung. 1975 als Privatinitiative ins Leben gerufen, war die Integ- Gruppe nach 1994 Teil der Warendorfer Malteser. „Integ“ stand für die Integration von Kindern mit Behinderung. So traf sich in der Gruppe Nachwuchs mit und ohne Handicap. „Ziel war es dabei, die Eltern der behinderten Mädchen und Jungen ein wenig zu entlasten“, sagt Hüsemann. Der Slogan „Anders sein ist normal“ sei gelebt worden.

Thomas Hüsemann dankt den vielen Förderer der Integ-Gruppe: den Schützengesellschaften, dem Schießwart Franz Jordan, dem langjährigen Begleitern und allen Betreuern. Der Stadtbeauftragte der Warendorfer Malteser, Michael Reher, bedankt sich wiederum bei Bettina Meier und Thomas Hüsemann, die die Gemeinschaft über Jahrzehnte hinweg geleitet und geprägt haben. Anerkennung spricht er zudem dem Betreuerteam aus, das in all den Jahren gute Arbeit geleistet und das Malteser-Leitwort „Hilfe den Bedürftigen“ in den Gruppenstunden aktiv gelebt habe.

Dem Abschied ist jüngst auf dem Schützenplatz in Einen das Schützenfest der Integ-Gruppe vorausgegangen. Thomas Hüsemann begrüßte zahlreiche Gäste, darunter die amtierenden Throngesellschaften und Vorstandsmitglieder der Bürgerschützen aus Warendorf, der Schützengilde Ems-Einen sowie der Schützenbruderschaft St. Georg aus Müssingen. Letztere wurden durch das Wachbataillon der Schützenbruderschaft verstärkt. Besonders gut kam der Auftritt der WaKaGe-Flöckchen beim Publikum an. Für die Musik sorgten der Spielmannszug Müssingen und DJ Toni. Bei einer Tombola konnten alle viele Preise gewinnen. Parallel zum Kaffeetrinken und dem Grillen ermittelten die Kinder- und Erwachsengruppe der Integ-Gruppe den Vogel und dessen Insignien abzuschießen.

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