Erlös aus Altpapiersammlung schwindet
Foto: Baumjohann
August Weiser nutzte wie viele andere Freckenhorster die Chance, sein Altpapier auf dem ehemaligen Tacke-Gelände zu entsorgen.
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Bei der Sammlung vor Monatsfrist habe der eine Container, in dem die Kolpingschwestern und -brüder das Altpapier für gewöhnlich sammeln, nicht alles fassen können. Und auch einen Monat später nahm das Aufkommen nicht ab.

Jugendliche unterstützen Kolping

Zahlreiche Freckenhorster nutzten die Gelegenheit, ihr gesammeltes Altpapier zum Kolping zu bringen. Anders als in den Vormonaten hatten sie dabei wieder die Unterstützung von Mitgliedern der Gruppenleiterrunde der Pfarrgemeinde St. Bonifatius und St. Lambertus, die tatkräftig beim Entladen der Kofferräume und Befüllen der Altpapiercontainer mit anpackten.

„Das ist eine Überraschung“, freute sich Kolping-Vorstandsmitglied Poppenborg, als die Jugendlichen pünktlich um 9 Uhr auf das ehemalige Tacke-Gelände radelten. Einige Monate hatten die Jugendlichen bei der Altpapierannahme pausiert – auf Bitten des Kolping-Vorstands, um Corona-Infektionsrisiken zu minimieren. Jetzt waren sie, gerade zur Freude älterer Freckenhorster, wieder im Einsatz. Senioren war es in den Vormonaten mitunter schwergefallen, das gesammelte Papier in die Container zu bekommen.

Projekte mit Erlös finanzieren

Mit den Erlösen aus der Altpapiersammlung finanziert die Kolpingsfamilie Freckenhorst nicht nur die jährliche Bildungsfreizeit für Senioren, sondern ermöglicht es beispielsweise auch Jugendlichen aus bedürftigen Familien, am Ferienlager der Kirchengemeinde St. Bonifatius und St. Lambertus teilzunehmen.

Inwieweit das zukünftig noch möglich sein wird, steht in den Sternen. „Die Altpapierpreise sind im Keller“, bedauert Erich Poppenborg. Derzeit erhalte man lediglich ein Siebtel des früheren Erlöses. Nichtsdestotrotz setzt die Kolpingsfamilie die Altpapiersammlungen an jedem ersten Samstag im Monat auf dem ehemaligen Tacke-Gelände an der Everswinkeler Straße vorerst fort und hofft auch weiterhin darauf, dass viele Freckenhorster mit ihrem Altpapier die Kolpingarbeit in der Stiftsstadt unterstützen.

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