Erneut sieben Klassen in Gesamtschule?
Anmeldungen für sieben Eingangsklassen zum Schuljahresstart 2017/2018 sind an der Gesamtschule eingegangen. Die Schule ist allerdings nur sechszügig ausgelegt und genehmigt.

Zu viele, um die Sechszügigkeit einzuhalten. 129 der angemeldeten aktuellen Viertklässler kommen aus Warendorf. Von den „einpendelnden“ Schülern stammt die größte Gruppe aus Beelen (32 Kinder). Um das Problem der (zu) hohen Schülerzahl zu lösen, gibt es laut Schulamtsleiter Udo Gohl nun drei Möglichkeiten:

1. Es bleibt bei sechs Klassen à 27 Schülern. Demzufolge müsste die Aufnahme von zwölf Schülern abgelehnt werden, wobei das Los entscheiden würde.

2. Die Stadt stellt bei der Bezirksregierung einen Antrag auf dauerhafte Ausrichtung der Schule auf eine Siebenzügigkeit.

3. Wie schon bei den vorherigen Jahrgängen mit Ausnahme der jetzigen Jahrgangsstufe fünf wird bei der Bezirksregierung ein Antrag gestellt, ausnahmsweise eine siebte Eingangsklasse zu bilden. Weitaus besser gelingt das Rechenspiel mit der Klassenbildung in diesem Jahr bei den beiden grundständigen Gymnasien: 107 Mariengymnasiasten (73 aus Warendorf) werden sich auf vier Eingangsklassen verteilen; im Gymnasium Laurentianum wird mit 81 Anmeldungen (46 aus Warendorf) eine Dreizügigkeit erreicht. Unklar ist noch, wie viele Warendorfer Schüler, insbesondere aus den Ortsteilen, an weiterführenden Schulen in umliegenden Kommunen (Verbundschule Everswinkel, Sekundarschule Ostbevern, Loburg und Bischöfliche Realschule Sendenhorst) angemeldet worden sind. Laut Melderegister der Stadt müssten im Sommer 344 Kinder (Vorjahr 349) von der Grundschule zur weiterführenden Schule wechseln.

Für die Jahrgangsstufe elf des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums haben sich 170 Jugendliche (47 aus Warendorf) angemeldet. Im vorigen Jahr waren es 190.

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