Erschließung nach Wunsch der Bürger
Das geplante neue Baugebiet „Östliche Ortserweiterung Milte“ soll über eine Straße östlich des Plangebiets an die Ostmilter Straße angeschlossen werden. Der Hesselbrink bleibt geschlossen.

Damit folgte der Ausschuss dem Wunsch zahlreicher Bürger. 480 von ihnen hatten einen entsprechenden Vorschlag der „Parteiunabhängigen Interessengemeinschaft Ausbau Königstal“ unterschrieben, den die Verwaltung im Vorfeld der Sitzung ebenso wie neun andere mögliche Erschließungsvarianten untersucht und in einer Bewertungsmatrix einander gegenübergestellt hatte.

Um zu einer Empfehlung zu kommen, waren in dieser Matrix unter anderem Kriterien wie die Weglänge vom neuen Wohngebiet bis zur Ostmilter Straße, das Nebeneinander von Wohn- und Gewerbeverkehr, die Zustimmung der Landesplanungsbehörde sowie die Erweiterungsmöglichkeiten für das Gewerbegebiet berücksichtigt worden.

Die Verwaltung hatte daraus eine Beschlussempfehlung für die Variante 1, eine kurze Erschließungsstraße auf der Westseite des Gewebegebiets zur Ostmilter Straße, abgeleitet. Eine Durchfahrt durch den Hesselbrink sollte ausgeschlossen werden – nicht zuletzt deshalb, weil die betroffenen Anlieger eine Straßenverbreiterung dort mehrheitlich abgelehnt hatten.

Dem stand der in Variante 2 dargestellte Wunsch der Bürger gegenüber, die Erschließungsstraße östlich des Plangebiets anzuordnen – unter anderem, um Erweiterungsmöglichkeiten für das Gewerbegebiet offen zu lassen und die schwierige Verkehrssituation auf der Ostmilter Straße zu entspannen.

Tatsächlich habe es bei einem Vor-Ort-Termin zu Beginn der Woche die Zusage der Verantwortlichen gegeben, dass das Ortsschild zeitnah weiter ortsauswärts auf Höhe der Spedition Danwerth versetzt werde, wenn feststehe, dass die Anbindung des neuen Wohngebiets – wie in Variante 2 geplant – auf die Ostmilter Straße geführt werde, berichtete Dieter Terörde in einer Sitzungsunterbrechung.

Eine solche Versetzung des Ortsschilds, um eine Geschwindigkeitsreduzierung auf der Straße zu erreichen, wird auch in zwei Anträgen gefordert, die der Hauptausschuss kürzlich an die zuständigen Fachausschüsse verwiesen hatte. Mit der Entscheidung des Bezirksausschusses für die Variante 2 ist die Erfüllung dieses Wunsches näher gerückt.

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