Erste Corona-Kommunionkinder
Foto: Kaup
Sakrament empfangen: (vorn v. l.) die sechs Erstkommunionkinder Aki Neite, Vincent Jochemczyk, Karlotta Kock, Moritz Warnecke, Marla Tepper und Henner Frohne mit Pastoralreferentin Stephanie Schnucklake und Kaplan Matthias Rump.
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Wie berichtet, waren die großen Erstkommunionmessen in der Pfarrgemeinde St. Laurentius, die üblicherweise im Frühsommer stattfinden, der Seuche zum Opfer gefallen. Nun empfangen die jungen Katholiken in 14 kleinen Gruppen erstmals die Eucharistie.

Die Messfeiern ziehen sich hin bis in den März. Insgesamt verzeichnet die Gemeinde St. Laurentius 74 Kommunionkinder. Die nächsten Gottesdienste folgen am Samstag und Sonntag, 22. und 23. August. An diesen beiden Tagen sind es vier Gruppen, die ihre Messen in den Kirchen St. Laurentius (zwei) sowie St. Josef und St. Marien feiern, wie Pastoralreferentin Stephanie Schnucklake sagt.

Sie begleitet die Kommunionkinder gemeinsam mit Kaplan Matthias Rump und einem ehrenamtlichen Team, das aus sechs Frauen besteht. Der Auftakt am Sonntag ist nach Einschätzung von Schnucklake gelungen.

Bei nur sechs Mädchen und Jungen habe der Gottesdienst viel persönlicher gestaltet werden können als bei einer Erstkommunionfeier mit 30 Kindern. Die Familien hätten mehr Spielraum als sonst gehabt, um sich einzubringen, und die Josefkirche passend zum Motto „Ich bin ein Puzzleteil in Gottes Hand“ geschmückt. Alle sechs Kinder hätten zum Gelingen der Feier selbst beigetragen.

Die Corona-Pandemie hatte auch den Abschluss der regulären Kommunion-Vorbereitung verhindert. Deshalb treffen sich die Verantwortlichen vor den Gottesdiensten immer noch einmal mit den Kleingruppen, um die Kinder einzustimmen und mit ihnen den Ablauf der Messen zu üben.

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