Erster Spatenstich für Pilotprojekt
Bild: Kleigrewe
Den offiziellen ersten Spatenstich nahmen gestern (v. l.) Ludger Langen, Geschäftsführer der Caritas-Seniorenheime, Architekt Helmut Riesenbeck, die Stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser, Heimleiterin Monika Abeling, Martin Hagemeier, Geschäftsführer der Bauunternehmung Growe-Hagemeier, sowie Ludger Reiker, Aufsichtsratsvorsitzender der Caritas-Seniorenheime, vor.
Bild: Kleigrewe

Die neue Einrichtung wird sowohl zwölf Tagespflegeplätze für Senioren als auch neun Betreuungsplätze für U3-Kinder bereithalten. Diese Kombination gebe es bisher so noch nicht, erläuterte Langen. Sie biete aber durch die direkte Begegnung von Senioren und Kindern hervorragende Möglichkeiten zu einem generationsübergreifenden Miteinander. „Die Senioren bekommen ein sinnvolles Tagesangebot und erfreuen sich an gemeinsamen Aktivitäten und die Kinder können von den älteren Menschen lernen“, nennt der Geschäftsführer der Caritas-Seniorenheime nur einen Aspekt der wegweisenden Kooperation.

Auch einen Namen für das Projekt gibt es schon: „Poggen & Pöggskes“ wird die gemeinsame Tagespflege, die im Garten des Dechaneihofs entsteht, heißen. Die Idee dazu hatte Mitarbeiterin Brigitta Luhmeyer. „Damit wird zum einen die Beziehung zu den Freckenhorster Pielepoggen deutlich, zum anderen sind die beiden Altersgruppen genannt“, freute sich Langen über die gelungene Kreation und bedankte sich bei Luhmeyer stilecht mit einer Plüsch-Pogge. Eine zweite gab es für Heimleiterin Monika Abeling, die das Projekt mit viel Engagement begleitet und vorangetrieben habe.

Rund 700 000 Euro wird der 300 Quadratmeter große Neubau für die Tagespflege kosten, der als Ergänzung zu dem bestehenden Gebäude des Dechaneihofs im Pavillonstil errichtet wird. Der Kreis Warendorf gibt einen Zuschuss in Höhe von 160 000 Euro, seit Anfang des Jahres ist klar, dass die Freckenhorster sich auch über eine Förderung der Stiftung „Deutsches Hilfswerk“ in Höhe von 200 271 Euro freuen dürfen.

So stand am Dienstag nach einigen organisatorischen Schwierigkeiten dann auch der erste Spatenstich auf dem Programm, zu dem auch die Stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser gekommen war. „Ich freue mich riesig, dass heute hier der Startschuss fällt“, erklärte sie. „Ein solches Pilotprojekt tut Freckenhorst gut.“ Dass das neue Angebot auch genutzt wird, daran hatte Kaiser keine Zweifel. „Ich bin sicher, dass die Plätze sowohl für die Senioren als auch für die Kinder in Null-Komma-Nix besetzt sind“, prognostizierte sie.

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