Erster Spatenstich für zweiten Kunstrasen
Foto: Baumjohann
Zum symbolischen "ersten Spatenstich" für die neuen Kunstrasenspielfelder trafen sich am Freitagabend (v.l.) Maik Barkey, Michael Grothues, Axel Linke, Andreas Hülser, Norbert Eickholt, Andreas Wienker und Ralf Sawukaytis auf dem Sportgelände in Warendorf.
Foto: Baumjohann

 „Der zweite Kunstrasenplatz ist dringend nötig“, ist Michael Grothues überzeugt. Der Vorsitzende der WSU-Fußballabteilung verweist auf die insgesamt 36 Mannschaften, die die WSU aktuell im Spielbetrieb hat – neben zwei Herren-, einer Damen- und einer Altherrenmannschaft sind 32 Jugendteams aktiv. Rund 700 Aktive spielen somit in der WSU Fußball. Gerade in den Wintermonaten, wenn die Rasenplätze witterungsbedingt gesperrt werden müssten, gelte es zu improvisieren, um allen Mannschaften Trainingsmöglichkeiten zu bieten, macht Grothues deutlich, wie notwendig der zweite Kunstrasenplatz für die Fußballer ist.

Dank für Geduld der WSU

Das weiß auch Bürgermeister Axel Linke, der die Vereinsvertreter um Grothues und WSU-Präsident Ralf Sawukaytis am Freitag noch einmal ausdrücklich für die Bereitschaft lobte, den Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes in Warendorf hinter die Projekte in Hoetmar und Einen-Müssingen zurückzustellen: „Das war beachtlich und dankenswert.“

Umso schöner sei es, dass auch das Projekt in Warendorf nun starten könne. „Die beste Jugendarbeit, die die Stadt leisten kann, ist die über die Sportvereine“, ist Linke überzeugt. Auch deshalb habe man die Idee der WSU, den Kunstrasenplatz mit einer Spielfläche von 67 mal 135 Metern um ein zusätzliches Kleinspielfeld mit den Maßen 39 mal 67 Meter zu ergänzen, gerne aufgenommen. „Auf dem Kleinspielfeld können zukünftig Mannschaften bis zur D-Jugend spielen“, sagt Michael Grothues. Zudem sei das Kleinspielfeld auch eine vorgezogene Antwort darauf, dass perspektivisch ein Rasenplatz wegfallen würde, wenn der Neubau eines Hallenbads Realität würde, so der Abteilungsvorsitzende.

Fertigstellung noch in 2020?

 „Alle Aufträge sind vergeben“, hofft der Bürgermeister darauf, dass auf dem neuen Platz möglicherweise noch in diesem Jahr trainiert werden kann. Im Moment laufen die vorbereitenden Erdarbeiten, die die WSU mit Unterstützung der Firmen Tiefbau Altefrohne, Bernhard Brokamp Erdarbeiten und Eiffage Infra Asphalt in Eigenleistung durchführt. Zudem wird das Projekt „Aus Asche wird Rasen“ von Volksbank und Sparkasse sowie über den Kauf von „Rasenparzellen“ von zahlreichen Privatspendern unterstützt.

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