Eurobahn rüstet Ticketautomaten nach
Bild: Lins
Zum Start der Eurobahn Mitte Dezember schien es kaum Veränderungen zu geben. Inzwischen ist das Unternehmen wegen Anlaufschwierigkeiten in die Kritik geraten, verspricht aber Besserung. 
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Wie der ZVM in einer Presseinformationen erklärt, verfügten ab sofort alle Eurobahn-Triebwagen auf der Strecke RB 67 („Der Warendorfer“ mit Haltepunkten in Telgte, Raestrup, Warendorf und Beelen) über „betriebsfähige Fahrkartenautomaten“. Der mit dem Bahnunternehmen vereinbarte Fahrzeugumbau gehe damit in die nächste Stufe.

Seit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2013 bedient die Eurobahn die Strecke der RB 67, da der ZVM bei der Neuvergabe des Auftrags diesem Unternehmen den Vorzug gegenüber dem früher mit dieser Verkehrsleistung beauftragten Nordwestbahn (NWB) gegeben hat. Die eingesetzten Fahrzeuge würden „seither in den vereinbarten Zielzustand versetzt“. Ein erster Meilenstein habe erreicht werden können:Die „Talent“-Triebwagen verfügten nun alle über funktionsfähige Fahrkartenautomaten, an denen alle Tickets des Münsterland-Tarifs, des NRW-Tarifs, des Sechsers und viele weitere Angebote direkt im Zug erhältlich seien, teilt der ZVM mit. Allerdings gibt es eine Einschränkung: „In einigen wenigen noch eingesetzten Ersatzfahrzeugen werden alternativ Kundenbetreuer für den Fahrscheinverkauf eingesetzt.“

Für Reisende im Fernverkehr kann an den Automaten in der Eurobahn laut ZVM eine Fahrkarte für eine Anfangsstrecke gelöst werden, die in Fernzügen der Deutschen Bahn (DB), Reisezentren und DB-Agenturen angerechnet werde.

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