„FRECKENHORST“ wiegt sechs Tonnen
Bild: Baumjohann
Mit Hilfe eines Krans wurden die jeweils etwa 500 Kilo schweren Buchstaben auf ihre Plätze gesetzt.
Bild: Baumjohann

 Letter für Letter schwebten die jeweils 500 Kilogramm und somit insgesamt sechs Tonnen schweren Buchstaben vom Anhänger aus per Kran auf das Betonfundament, wo sie verankert wurden. Die Initiative zum Kunstwerk „FRECKENHORST“ war im Rahmen der Vorbereitungen zum 175-jährigen Bestehen des Freckenhorster Bürgerschützenvereins entwickelt worden. Mit der Buchstabenreihe soll das Thema „Heimat für Freckenhorster aus nah und fern“ umgesetzt werden.

Dabei werden die etwa zwei Meter hohen Buchstaben, die aus 15 Millimeter dickem Stahl hergestellt worden sind, nicht alleine stehen bleiben. Es ist geplant, die Buchstaben des Schriftzuges als Leinwand zu nutzen und sie künstlerisch zu gestalten. Das kann durch Lichtkunst, Figuren oder Schrift gleichermaßen geschehen.

Der Stahl der gut 500 Kilogramm schweren und zwei Meter hohen Buchstaben wird übrigens nicht behandelt und dadurch mit der Zeit eine rostige Oberfläche annehmen. Auch wenn die „Leinwand“ - also der Schriftzug „Freckenhorst“ - nun steht, ist für die weitere künstlerische Gestaltung der Buchstaben noch nicht gesorgt. „Für die Kunst fehlt noch Geld“, bringt es Bernd Reinker auf den Punkt. Wer die künstlerische Gestaltung der Buchstabenleinwand unterstützen will, könne sich bei ihm melden.

Unterstützt werden kann die Kunstaktion auch durch den Kauf des Otmar-Alt-Drucks „Hans der Froschkönig“. Dieser farbenfrohe Druck bei Bernd Reinker ebenso erhältlich wie bei Bürgerschützen-Präsident Michael Risse. Offiziell eingeweiht wird das Kunstwerk „FRECKENHORST“ übrigens am 16. Juli ab 14 Uhr – zwei Wochen, bevor die Geburtstagsfeierlichkeiten des Bürgerschützenvereins mit dem Jubiläumsschützenfest auf ihren Höhepunkt zusteuern.

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