FWG will wieder drittstärkste Kraft sein
Bild: Wild
Das FWG-Wahlprogramm haben (v. l.) Frank Hartmann, Richard Henschen, Franz-Josef Hälker, André Wenning sowie Maria und Heinz Nikelewski präsentiert.
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Wechselnde Mehrheiten, wie sie seit 2004 parallel mit der Wahl des parteilosen Bürgermeisters Jochen Walter im Rat gefunden werden müssen, seien „erfrischend“ und hätten zu einer Konzentration auf die Sachpolitik geführt, sagt André Wenning, Vorsitzender der FWG, Sprecher der Ratsfraktion und Spitzenkandidat für die Wahl am 25. Mai.

Im Wahlkampf will die FWG bewusst andere Wege gehen als die Konkurrenz. Das Wahlprogramm für die neue Ratsperiode bis 2020, das die Freien Wähler jetzt der Presse vorgestellt haben, ist sehr grundsätzlich gehalten und vermeidet Festlegungen in Detailfragen. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren gute Arbeit geleistet, stellen uns mit den Ergebnissen dieser Arbeit dem Wählervotum und machen keine Wahlversprechen ohne zu wissen, ob sie bis 2020 umgesetzt und vor allem finanziert werden können“, erklärten die FWG-Vertreter unisono.

Dazu passt auch ein kompletter Verzicht auf jegliche Plakatierung. „Keine Schlacht am Laternenmast“, hat Wenning als Losung ausgegeben, nicht nur, weil die Wähler die Penetrierung durch Kandidatenköpfe an jedem zweiten Masten wohl eher abschrecke, sondern auch, weil die schlaglichtartigen Parolen auf Plakaten „noch weniger aussagekräftig sind als Wahlprogramme“. Das durch den Verzicht auf Wahlkampfmittel eingesparte Geld wollen die Freien wieder für caritative Zwecke spenden.

Neben der Hoffnung, dass die Menschen die Arbeit der FWG im Rat in den vergangenen Jahren verfolgt haben und diese honorieren werden, setzt die Gruppe auf intensive Bürgergespräche, so bei den Ortsterminen im Rahmen der Reihe „FWG auf Tournee“.

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