Flexible Lösung vom Land gefordert
Suchten am Donnerstag das Gespräch: (v.l.) Daniel Kebschull, Hedwig Tarner, Ali Bas, Jochen Walter und Dr. Martin Thormann vor dem Gebäude der Stadtverwaltung.

Umso intensiver soll der Kontakt zwischen dem Parlamentarier und der Warendorfer Verwaltung gepflegt werden, wenn es darum geht, die Energiewende, den Wandel in der Schullandschaft und die Integration von Migranten auf lokaler Ebene voranzubringen. Ali Bas, Sprecher für den interreligiösen Dialog und Mitglied im Schulausschuss, versprach seinen Warendorfer Parteifreunden, dem Fraktionsvorsitzenden Daniel Kebschull sowie der Ortsvereinsvorsitzenden Hedwig Tarner, Bürgermeister Jochen Walter und dem Ersten Beigeordneten Dr. Martin Thormann Unterstützung in verschiedenen Bereichen – vor allen Dingen aber bei der Umsetzung des Emskraftwerks. „Wir haben den Eindruck, dass unser Anliegen in Düsseldorf gewissermaßen auf Eis liegt“, sagte Jochen Walter am Donnerstag, woraufhin Bas versicherte, im Sinne der Stadt das rasche Gespräch zu suchen und bei den entsprechenden Stellen vorstellig zu werden.

Auch der Umbruch in der Schullandschaft ist thematisiert worden, wobei der Fokus auf der fortschreitenden Inklusion von Kindern mit Förderbedarf und damit dem Schwebezustand der Franziskusschule lag. Man brauche für Warendorf eine flexible Lösung und wolle die Einrichtung als Teilstandort möglichst lange erhalten, diktierten Thormann und Walter dem Landtagsabgeordneten in sein Notizbuch. Keinen Hehl machte Bas daraus, „dass wir vor einem Riesenberg an Herausforderungen stehen“.

Uneingeschränkte Unterstützung wird es von Ali Bas hinsichtlich der von den Grünen angeregten Einrichtung eines Integrationsrats in Warendorf geben. Das Gremium könnte ähnlich gestrickt werden wie ein Fachausschuss und auch mit vergleichbaren Kompetenzen ausgestattet werden, erläuterten Kebschull und Tarner. Der Verein AK WIR – also der Arbeitskreis Warendorfer internationale Runde – könnte nach Vorstellung der Grünen in diesem Rat aufgehen. „Ein immens wichtiges Instrument“, betonte Ali Bas, der in seiner Heimatstadt Ahlen gute Erfahrungen damit gemacht habe. Thormann und Walter wollten nicht zu viel versprechen: „Wir haben uns staatsmännisch abwartend verhalten“, hieß es augenzwinkernd von der Verwaltungsspitze.

SOCIAL BOOKMARKS