Flotte Theaterweiber verhexen Publikum
Bild: Poschmann
Ein ungleiches Paar will getraut werden. Riemenschneider (Christel Jordan, l.) ist überhaupt nicht damit einverstanden, dass Herr Salzmann (Christa Stapel, r.) Frau Zuckerstängel (Sonja Köster) heiraten will.
Bild: Poschmann

Wieder einmal haben „Die flotten Theaterweiber“ ein amüsantes Programm zusammengestellt. Da gibt es zum Beispiel „Die Versuchung“, in der der alternde Bursche Otto (Agnes Hokamp) schamlos die Unwissenheit seiner Exfreundin Agathe (Mechtild Erbe) ausnutzt. Ob es wohl zu einem Schäferstündchen mit seiner ehemaligen Geliebten kommt? Und dann ist da noch der ein wenig zu kurz geratene Bräutigam Herr Salzmann (Christa Stapel), der die prachtvolle und deutlich größere Blondine Frau Zuckerstängel (Sonja Köster) heiraten will. Da fragt sich Riemenschneider (Christel Jordan), Bürogehilfe des Standesbeamten, wie es zu dieser seltsamen Melange kommen konnte. Wird es Riemenschneider schaffen, das ungleiche Paar zu trennen?  Auch eine Hommage an den unvergessenen Loriot wird geboten.

Die muntere Theatergruppe hatte eine kunterbunte Mischung aus Sketchen, die sie zum Teil mit plattdeutschen Einschlägen gewürzt sind, zusammengestellt. Dafür gab es natürlich immer wieder Zwischenapplaus. Für das Bühnenbild zeichneten Winfried Jordan und Reinhard Erbe verantwortlich, die Maske lag in den bewährten Händen von Petra Brickenkamp. Für Musik zwischen den Sketchen sorgten Markus Nüßing und Paul Hortmann. Als „Hexe fürs Programm“ sagte Anneliese Hortmann die Stücke an.

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