Flüchtlingsheim: Gespräch mit Nachbarn
Bild: Edelkötter
Die Nachbarn vom Alten Münsterweg und von der Siedlung an der Tillmannstraße hoffen darauf, dass die Stadt noch Alternativen findet zum Neubau eines Flüchtlingsheims auf diesem freien Grundstück.
Bild: Edelkötter

Kürzlich sind Vertreter der Anwohner des Alten Münsterwegs und der Tillmannstraße mit Bürgermeister Jochen Walter und dem Ersten Beigeordneten Dr. Martin Thormann zu einem Gespräch über die Entwicklung des Bauvorhabens für eine Asylbewerberunterkunft am Alten Münsterweg zusammengekommen.

In einem aus Sicht der Anlieger „sachlichen und konstruktiven Gespräch waren sich alle Beteiligten darüber einig, dass aufgrund des Flüchtlingszustroms für die Stadtverwaltung Handlungsbedarf besteht“, heißt es in einer Pressemitteilung der Anliegervertreter.  Laut Dr. Thormann haben sich infolge der Presseberichterstattung über die Sozialausschusssitzung einige Bürger gemeldet, die auf Immobilien zur potenziellen Unterbringung von Flüchtlingen hingewiesen haben. Diese Angebote würden zurzeit von der Stadt geprüft.

Die Vertreter der Anwohner haben in den Gesprächen mit den Spitzen der Stadt nochmals darauf hingewiesen, dass es im Interesse der zukünftigen Bewohner als auch der Anwohnenden wichtig sei, „dass das zahlenmäßige Verhältnis von Asylbewerbern zu Anwohnern in einem integrativen Rahmen bleibt“. 

Als erster Schritt soll jetzt ein Bebauungsplanverfahren für die zur Verfügung stehende Freifläche eingeleitet werden. In diesem Verfahren sei die Situation der angrenzenden Wohnbebauung zu berücksichtigen, und die Fläche sei in Einzelgrundstücke aufzuteilen. Ein Wunsch der Anwohner ist es, dass die nicht für diese maximal zwei Häuser benötigten Grundstücke für private Wohnzwecke zum Kauf freigegeben werden.

SOCIAL BOOKMARKS