Förderplakette für Firma Stockmann
Übergabe der Förderplakette: (v. l.) Wencke Stockmann, die Tochter des Firmeninhabers, NRW-Innenminister Rolf Jäger, Mitarbeiterin Heike Sigge und Mitarbeiter Bernhard Blömker.

Um so wichtiger sind Firmen, die ihre Mitarbeiter problemlos für Einsätze freistellen. Eine von ihnen ist der Familienbetrieb Brunnenfilterbau Johann Stockmann in Einen. Und er gehörte zu den zehn Arbeitgebern, die am Donnerstag vom nordhrein-westfälischen Innenminister Rolf Jäger mit der Förderplakette „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“ ausgezeichnet wurden.

„Ohne aktive Unterstützung durch vorbildliche Arbeitgeber gäbe es viel weniger ehrenamtliches Engagement in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr“, betonte Jäger im Rahmen der Feierstunde in Düsseldorf. „Durch die Auszeichnung möchten wir die Geehrten zu leuchtenden Vorbildern machen.“

Bei der Firma Stockmann hat das Engagement für die Feuerwehr Tradition. So gründete Johann Stockmann, der Großvater des jetzigen Inhabers Gregor Stockmann, im Jahr 1909 die damalige Freiwillige Feuerwehr Einen. Auch Gregor Stockmann selbst war 18 Jahre lang als Löschzugführer aktiv. Kein Wunder, dass das Unternehmen seit Jahrzehnten Feuerwehrleute beschäftigt und großzügig für Einsätze freistellt.

Insgesamt 15 Mitarbeiter zählt Brunnenfilterbau Stockmann derzeit, vier von ihnen sind ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. „Ihre Freistellung für Einsätze trägt erheblich dazu bei, dass auch tagsüber bei der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf ausreichend Kräfte zur Verfügung stehen“, lobte der nordrhein-westfälische Innenminister in seiner Laudatio. Außerdem unterstütze die Firma die Feuerwehr seit mehr als 35 Jahren mit großzügigen Geld- und Sachspenden und überlasse den Kameraden unentgeltlich die Werkstatt für Reparatur- und Ausbauarbeiten an Geräten der Freiwilligen Feuerwehr.

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