„Freckenhorst“ leuchtet jetzt dauerhaft
Bild: Kleigrewe
Freuen sich, dass es mit der Beleuchtung der Buchstaben geklappt hat: (v. l.) Carina Peters von der Stadt Warendorf, Jürgen Zika, Bernhard Rose, Bernd Reinker, Willi Nüßing, die Stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser und RWE-Kommunalbetreuer Manfred Rickhoff.
Bild: Kleigrewe

„Als wir im vergangenen Winter die LED-Lichter an den Buchstaben installiert hatten, habe ich einfach bei der Weihnachtsbeleuchtung Strom geklaut“, erinnert sich Bernd Reinker, der das von ihm mit initiierte Kunstwerk gern als „sein Baby“ bezeichnet, mit einem verschmitzten Lächeln. Dass das keine dauerhafte Lösung sein konnte, war dem Freckenhorster klar. Doch dass es so aufwendig sein würde, dauerhaft für Licht an der Skulptur zu sorgen, hätte er auch nicht gedacht. Denn die Idee, einfach die benachbarte Straßenbeleuchtung anzuzapfen, stieß bei der Verwaltung auf wenig Gegenliebe. Kein Wunder: „Wenn es beim Schriftzug einen Kurzschluss geben würde, dann würde es auch an der Straße dunkel werden“, weiß Reinker nach einem Informationsgespräch.

Doch es gab eine Lösung, nämlich eine eigene Schnittstelle für die Stromversorgung des Kunstwerks. Also machte sich Bernd Reinker auf die Suche nach Helfern. „Bisher habe ich immer Leute gefunden, die mitgemacht haben, und diesmal war es nicht anders“, freut er sich über das Engagement nicht nur der Freckenhorster für den Schriftzug. Nachdem die RWE als Eigentümer und Betreiber der Straßenbeleuchtung die technische Umsetzung ermöglicht und 650 Euro für die Installation von Kabeln und Leuchten zur Verfügung gestellt hatte, erklärte sich die Firma Nüßing bereit, die Erdarbeiten zu übernehmen und die Firma Rose sorgte für den fachgerechten Anschluss. Die Stromkosten in Höhe von rund 30 Euro im Jahr trägt die Stadt Warendorf.

„Es ist schön, dass wir dank des gemeinschaftlichen Engagements von zahlreichen Beteiligten Freckenhorst ins rechte Licht rücken können“, lobte die Stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser die Initiative zur dauerhaften Beleuchtung.

Als nächster Schritt sollen noch weitere kleine Kunstwerke an der Buchstabengruppe verwirklicht werden. „Und langfristig könnte ich mir auch vorstellen, dass hier ein Skulpturenpark entsteht“, blickte Bernd Reinker in die Zukunft.

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