Freibad: Mit 60 Jahren vor der Taufe
Bild: Krall
Das Warendorfer Freibad – hier ein Bild von der Pool-Party am 24. August – soll im 60. Jahr seines Bestehens einen Namen erhalten.
Bild: Krall

Anlass ist das 60-jährige bestehen des Freibads. Bereits seit Mai und mit Einsendeschluss zum 31. Juli waren die Namensvorschläge gesammelt worden. Eine Jury, in die Vertreter der Stadtwerke und Unterstützer berufen worden waren, hat nun aus den von insgesamt 450 Einsendern vorgeschlagenen Namen – Mehrfachnennungen herausgerechnet, blieben 38 verschiedene Vorschläge übrig – eine Top-5- Liste ausgewählt bestimmt, über die nun noch einmal abgestimmt werden soll.

Jury sucht Fünf Top-Vorschläge aus

Vorgegeben werden folgende fünf Alternativen: Die Emsinsel Emsseeperle Amüsia (Zusammensetzung aus Amisia, lateinisch für Ems, und Amüsieren) Bürgerbad Warendorf Nepomuk (für den Schutzpatron des Wassers und der Brücken). Nur einer von diesen fünfen soll es werden. „Der zukünftige Freibadname würde ergänzt durch eine begleitende Bezeichnung wie beispielsweise ,Die Emsinsel – Das Freibad an der Ems‘ oder dem Zusatz Freibad, wie ,Freibad Nepomuk‘“, erläutert Alice Kaufmann, Pressesprecherin der Stadtwerke, das Verfahren.

Die Stadtwerke hatten aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Freibads zu Saisonbeginn zu dem Wettbewerb aufgerufen. „Für uns ist der Einbezug der Bürger unerlässlich. An sie richtet sich das Freibadangebot, und für sie gestalten wir das Programm“ sagt Urs Reitis, Geschäftsführer der Stadtwerke, die von der Stadt Warendorf mit der Betriebsführung beauftragt sind.

Name soll örtlichen Bezug haben

Ziel sei es, einen Namen zu finden, der sowohl den Charakter des Bades spiegelt als auch einen stärkeren lokalen Bezug herstellt. Die Jury habe die favorisierten Vorschläge unter den Gesichtspunkten Regionalität, Sympathie, Einmaligkeit, Charakter, Länge des Namens und Markenschutz bewertet. Zudem wurde bei der Beurteilung auch bewertet, inwieweit der Namensvorschlag tatsächlich zum Angebot des Freibads passe, sagt Reitis.

Das hat auch dazu geführt, dass Vorschläge wie „Emsbad“ (das suggeriere ein natürlich angelegtes Freibad) oder „Emsoase“ (Fokus zu sehr auf den Aspekt Wellness) nicht in die finale Auswahl gekommen seien.

Bekanntgabe am 15. September

Die Bekanntgabe des Namens und die Siegerehrung – wer sich an dem Namenswettbewerb beteiligt hat, kann Sachpreise gewinnen – wird am letzten Saisontag, am Sonntag, 15. September, stattfinden. Neben der Ehre, dass das Freibad vielleicht den eigenen vorgeschlagenen Namen trägt, darf sich der Namensgeber auch auf ein neues Fahrrad der Marke „Warendorfer“ freuen.

Zum „Abschied vom Sommer“ laden die Stadtwerke für den 15. September bei freiem Eintritt ins Freibad ein. Zudem will der Betreiber diesen Tag zum Dialog mit den Gästen nutzen, um Meinungen und neue Ideen für die nächste Freibadsaison abzufragen.

Abstimmung per Karte oder online

Um an der finalen Abstimmung über die fünf favorisierten Namen teilzunehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten. So können Stimmkarten ausgefüllt werden, die es unter anderem im Freibad und im City-Shop der Stadtwerke (Freckenhorster Straße) und aus Anlass der „Pferdenacht“ vom 6. bis 8. September auch in zahlreichen anderen Geschäften zu erhalten sind. Möglich ist eine Abstimmung aber auch unter anderem per E-Mail (marketing@swwaf.de) oder über das Stadtwerke-Instagramprofil.

Glocke-Umfrage nur für die Tendenz

Um eine Tendenz abzufragen, bietet „Die Glocke“ eine Online-Abstimmung zu diesem Artikel auf der Homepage an. Die dort abgegebenen Stimmen fließen aber nicht in die Bewertung ein.

SOCIAL BOOKMARKS