Freibad rüstet sich für Saisonbeginn
Bild: von Stockum
Michael Westerfellhaus prüft am Dienstag die Wassertemperatur in der Sprunggrube. Aktuell ist das Wasser etwa zehn Grad kalt – es dauert aber nur wenige Tage, bis es Badetemperatur hat.
Bild: von Stockum

Bei ausreichendem Sonnenschein aber ist die Absorberanlage auf dem Dach des Gebäudetrakts binnen weniger Tage in der Lage, das Wasser selbst für „Frostbeulen“ unter den Badegästen auf eine wohlige Temperatur von mindestens 24 Grad zu bringen. Rund 1700 Kubikmeter Wasser passen in das große Becken, etwa 125 in das kleine.

Die Absorberanlage pumpt rund 90 Kubikmeter in der Stunde durch ihre acht Kilometer lange Leitung, ehe es mit einer Vorlauftemperatur von schätzungsweise 30 Grad Celsius zurück in die Becken gelangt. Da braucht es nur drei bis vier Tage Sonne, ehe das Wasser Badetemperatur hat. Bereits seit Anfang März sind Michael Westerfellhaus und seine Kollegen auf der Anlage im Emsseepark im Einsatz. Das verbliebene Wasser wurde abgepumpt, die Becken wurden gereinigt, Sträucher beschnitten, Grünflächen in Schuss gebracht, die Dächer vom Laub befreit, um dem Sonnenlicht seinen Weg gen Absorberanlage zu ebnen, Bänke wurden gestrichen und viele andere Dinge mehr erledigt.

Überraschungen hat man keine erlebt: Die Anzahl der Löcher im Zaun hält sich in Grenzen. Auch Schäden durch Kaninchen und Maulwürfe sind überschaubar. „Frühestens Anfang Mai“, sagt Stefanie Meimann von den WEV-Stadtwerken, wenn man sie nach dem Eröffnungstermin für das Freibad fragt. Wie in jedem Jahr steht und fällt er mit dem Wetter. Eine Konstante hingegen sind die Öffnungszeiten. „Daran wird sich nichts ändern“, sagt sie, und auch sonst sei eigentlich alles beim Alten geblieben. Zum Bedauern des einen oder anderen gehört dazu auch das Provisorium in Sachen gastronomischer Versorgung.

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