Frische Landluft und tobende Kinder
Bild: Jeromin
Die Flüchtlingsfamilien aus Albanien, Mazedonien, der Ukraine, Russland, Serbien und Syrien hatten einen abwechslungsreichen Nachmittag, an dem sie all ihre Sorgen für eine kurze Zeit vergessen konnten.
Bild: Jeromin

Die Familien, die an dieser Veranstaltung teilgenommen haben, kommen aus Albanien, Mazedonien, der Ukraine, Russland, Serbien und Syrien. Geplant und umgesetzt worden ist dieser Nachmittag von Tanja Blanke (Stadtverwaltung). Tatkräftig unterstützt wurde sie von den ehrenamtlichen Helferinnen Inge Seelige, Barbara Schnettler, Gabi Farwick-Achterhold und Christine Zeeh. Finanziell unterstützt wurde die Aktion von der Sparkasse Münsterland Ost sowie dem Familienkreis Warendorf. Die teilnehmenden 28 Kinder konnten sich richtig austoben und die „frische Landluft“ genießen, während es sich die Erwachsenen bei einem Picknick im Schatten der „Heuburg“ gemütlich machten. Ein Höhepunkt war es, zusammen mit Bauer Felix Heseker die Tiere zu füttern. Die Familien wurden mit lautem Schnattern und Grunzen aus der Scheune begrüßt. Zusammen machte sich die Gruppe dann ans Werk, um Kälbchen, Kühe, Ferkel, Schweine, Zicklein und Ziegen mit Futter zu beglücken.

„Das war ein schöner Tag und ein tolles Erlebnis“, sagte der zwölfjährige Shagir, der aus dem Kosovo stammt. Seit vier Monaten lebt Shagir in der Emsstadt und spricht bereits sehr gut Deutsch. Obwohl er die verschiedenen Tierarten schon kannte, war es für ihn eine ganz neue Erfahrung, beispielsweise den borstigen Rücken eines Schweins zu streicheln. Auch die Geschwister Jamal und Sarah hatten viel Freude auf dem Hof Heseker. Sie sind zusammen mit ihren Eltern vor sieben Monaten aus der Ukraine nach Deutschland gekommen. „Ich dachte, Hühner sehen ganz anders aus. Heute habe ich sogar eins gestreichelt“, erzählte das junge Mädchen mit einem Lächeln im Gesicht. Tanja Blanke berichtete, dass es neben dem schon länger bekannten Willkommensfrühstück in Zukunft eine weitere Aktion mit den Flüchtlingsfamilien geben wird. „Dann mit den Familien, die diesmal leider nicht mitkommen konnten“, so die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung.

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