Für Gefahren sensibilisieren
Bild: Rath
Radelnder Schüler trifft auf Auto: Diese Situation an der Gesamtschule kann gefährlich werden. Dieter Wohlgemuth, Sigurd Peitz und Elke Schlüppmann (v. l.) wollen Eltern sensibilisieren.
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Zum vierten Mal haben sich am Freitagmorgen Eltern der Schulpflegschaft, Lehrer und Polizisten vor dem Schulgebäude zusammengefunden, um Schülern und Eltern für die Gefahren des morgendlichen Verkehrs zu sensibilisieren.

Mit Warnwesten gekennzeichnet, verteilten sich die Verantwortlichen um die Gesamtschule. Dabei achteten Elke Schlüppmann und Dieter Wohlgemuth von der Warendorfer Polizeibehörde vor allem auf richtiges Verhalten der Radfahrer. Ob überholende Autos von hinten oder der Gegenverkehr beim Abbiegen auf das Schulgelände – „hier kommen viele Faktoren zusammen, die Gefahrenpotenzial haben“, beobachtete Wohlgemuth.

Doch auch Eltern hatten ein Anliegen der Schulpflegschaft zu beachten: So wurden sie bereits in einem Elternbrief gebeten, nicht am Straßenrand in Höhe der Schule, im Haltebereich für die Busse und vor der Einfahrt zur Schule zu halten. Während genau dies während der ersten Verkehrsaktion im Februar 2015 immer wieder geschah, waren die Verantwortlichen mit den Aktionen am Mittwoch- und Freitagmorgen zufrieden. „Am Mittwoch lief es bilderbuchmäßig“, lobte Wohlgemuth. Statt die Schüler und Busse beim Halten vor der Schule zu behindern, ließen ausnahmslos alle Eltern ihre Kinder in Parkbuchten oder Seitenstraßen aus dem Auto aussteigen.

Am besten aber wäre es nach Meinung der Schulpflegschaft, die Schüler würden überhaupt nicht mit dem Auto gebracht: „Alle Schüler sollten zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus zur Schule kommen“, hieß es in dem Elternbrief.

Bereits die ersten beiden Aktionen hätten das ganze Schuljahr lang nachgewirkt, erinnert sich der stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende Sigurd Peitz. Für den November planen die Organisatoren eine weitere Verkehrsaktion vor der Gesamtschule. „Dann werden vor allem bei schlechtem Wetter mehr Kinder mit dem Auto gebracht“, erklärt Peitz. Die Dunkelheit verschärfe die Verkehrssituation ebenfalls.

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