Für Theater sogar Urlaub verschoben
Bild: Sulz
Haben genau so viel Spaß am Projekt „Lampenfieber“ wie die Kinder: (hinten, v. l.) Ulrike Schulze-Vejnovic, Nora Steinsträter, Lukas Klaus, Alexander Kraus, Ulrike Winkelmann, Wilhelm Neu, Julia Eggerbauer, Ari Nadkarni, Katja Kuhlmann und Aleksey Davydov.
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Das für insgesamt drei Jahre angesetzte Projekt hatte bereits in den Sommerferien 2012 voll eingeschlagen. „Wir haben im vorigen Jahr schon tolle Erfolge erzielt. In diesem Jahr arbeitet das Team noch besser zusammen. Es macht einfach Spaß“, zeigte sich Alexander Kraus vom Team des offenen Ganztags (OGS) begeistert.

Diesen Enthusiasmusteilen die Verantwortlichen mit den 22 Teilnehmern – Schüler der Overbergschule sowie der Everwordschule in Freckenhorst (Klasse zwei bis vier). Für die Koordination des Projekts, das an vier Standorten in NRW stattfindet, zeichnet der Diözesanverband Münster verantwortlich. Ausführender Projektpartner ist der Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf. Die abwechslungsreiche Aktion gliedert sich in zwei Blöcke: Block A ist als eine Art Ferienprojekt zu betrachten. Zwei Wochen lang arbeiten Kinder und Leiter an einem Theaterstück, das am Ende dieser Zeit für Eltern, Verwandte und Bekannte aufgeführt werden soll. In diesem Jahr wird dieses Stück in Anlehnung an das Kinderbuch „Der kleine Ritter Trenk“ konzipiert. Dabei wird in zwei Gruppen gearbeitet.

Während sich Gruppe eins unter der Leitung dreier Studenten aus dem Fachbereich „Deutsch als Zweitsprache“ der Universität Duisburg-Essen auf spielerische Weise mit dem Thema Sprache und ihrer persönlichen Sprachförderung auseinandersetzt, arbeitet Gruppe B fleißig an ihrer „schauspielerischen Ausbildung“, für die die Theaterpädagogen Wilhelm Neu und Ulrike Winkelmann vom Theaterpädagogischen Zentrum Münster verantwortlich zeichnen. Anschließend wechseln die beiden Gruppen, sodass alle Kinder jeden Tag in beiden Themenfeldern aktiv werden. Nachmittags geht es dann gemeinsam an die Erarbeitung von Bühnenbild und Kostümen.

Block B folgt dann nach den Sommerferien in Form von Arbeitsgemeinschaften, die jeweils ein Halbjahr lang einmal wöchentlich an beiden Grundschulen angeboten werden und für die sich die Kinder freiwillig anmelden können. Auch hier werden Theaterstücke erarbeitet sowie der Umgang mit Sprache gefördert. Dieser Block ist zwar vom Ferienangebot losgelöst, bereitet aber indirekt das Erlernte nach und bereitet auf das kommende Jahr vor.

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