Für gute Sache geraten Läufer ins Schwitzen
Bild: Baumjohann
Start frei für die jungen Läufer: In Gruppen oder allein sind die Sportler am Samstag zwischen den Emsbrücken losgelaufen, um ihre Runden für den guten Zweck zu absolvieren.
Bild: Baumjohann

Diese Zahlen allein allerdings geben nur ein unzureichendes Bild vom Hoffnungslauf, der längst zu einem festen Bestandteil des Warendorfer Veranstaltungskalenders geworden ist und Jahr für Jahr Vereine, Gruppen, Schulen, Kindergärten, Firmen, Freundeskreise und zahlreiche Einzelstarter motiviert, sich laufend, gehend, walkend, auf Einrädern oder Kinderrollern, in Buggys und Kinderwagen in den Dienst der guten Sache zu stellen und damit für eine ganz besondere Atmosphäre zu sorgen, die auf dem Rundkurs um den Emssee, vor allem aber im Start- und Zielbereich zwischen den Emsbrücken zu spüren ist.

Trotz aller Anstrengung tragen die „Hoffnungsläufer“ ein Lachen im Gesicht, gerade die vielen Kinder sind mit großem Elan bei der Sache, um die angestrebte Runde zu bewältigen und manchmal auch noch zu einer weiteren zu starten. „Kinder helfen Kindern. Das ist fantastisch“, ist Klaus Chmiel, Stellvertretender Vorsitzender der „Aktion Kleiner Prinz“ und Hoffnungslauf-Moderator, überzeugt. „Mit dem einen Euro, den ihr pro Kilometer zusammentragt, können wir einem Kind irgendwo auf der Welt zwei Mahlzeiten ermöglichen“, mit dieser Botschaft motivierte er die Läufer.

„Diese gelöste, fröhliche Stimmung ist schon etwas besonderes“, ist auch die Vorsitzende der „Aktion Kleiner Prinz“, Maria Mussaeus sicher. Zusammen mit mehr als 30 Helfern kümmerte sie sich um einen reibungslosen Ablauf des Hoffnungslaufs – von der Anmeldung bis zur Entgegennahme der Laufzettel, von der Ausgabe kostenlosen Wassers an die Teilnehmer bis zum Verpflegungsstand mit Suppe und Waffeln, von der Ausschilderung der Strecken bis zur Beaufsichtigung der Hüpfburg reichte die Palette der zu erledigenden Aufgaben. „Es ist schön, dass sich Jahr für Jahr viele Gruppen verabreden, um gemeinsam beim Hoffnungslauf zu starten“, freute sie sich über die große Bereitschaft, für Kinder in Not ins Schwitzen zu kommen.

Im kommenden Jahr kann die „Aktion Kleiner Prinz“ gleich zweimal Geburtstag feiern: Der Hoffnungslauf findet zum zehnten Mal statt, die Kinderhilfsorganisation kann auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken. „Da werden wir uns etwas besonderes einfallen lassen“, ist Maria Mussaeus überzeugt.

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