Gebannte Momente und geborgte Formen
Edelkötter
Thomas Stuwe (Ennigerloh) hat diese beiden Werke mit „Blaues Labyrinth“ und „Schrein“ betitelt.
Edelkötter

 „Stuwes Arbeiten lassen uns teilhaben an den faszinierenden Naturvorgängen und -erscheinungen, die er für uns erforscht hat“, erklärte Warendorfs Kulturamtsleiter Horst Breuer anlässlich der gestrigen Vernissage. Thomas Stuwe lebt und arbeitet in Ennigerloh. Er ist seit mehr als 30 Jahren als freier Künstler tätig. Schwerpunkte sind die Bereiche Fotografie, Malerei, Karikatur und Skulptur. Seit seiner Kindheit ist die Paläontologie die Leidenschaft Stuwes. Regelmäßig ist er in den Steinbrüchen seiner münsterländischen Heimat unterwegs, immer auf der Suche nach prähistorischen Funden. Mittlerweile nennt er eine beeindruckende Fossilien-Sammlung sein eigen. „Ihr aktuelles künstlerisches Tätigkeitsfeld umfasst Malerei in Acryl- und Mischtechniken auf verschiedenen Untergründen sowie Objekte aus Draht, Papier, Stoff und anderen Materialien“, umschrieb Horst Breuer das Tätigkeitsfeld von Ulrike Amsbeck.

„Natur verändert sich, passt sich an, zerfällt, und das oft in einem Maße, dass etwas ganz Neues entsteht. Ulrike Amsbeck hält diese Momente fest“, erklärte Breuer. „Der Ursprung der Welten, die Formkräfte des Lichts, Wärme und Kälte: Was sie bewirken, wie Metalle sich von der Natur verändern, rostfarben werden, grünlich von Patina – all diese Prozesse spiegeln sich im Werk von Thomas Stuwe. Sie werden sichtbar gemacht. Momente gebannt“, so umschrieb Horst Breuer anlässlich die Arbeiten Stuwes. Und zu Ulrike Amsbeck meinte Breuer: „Die Farben und Formen sind inspirierend, der Natur in ihrem unermesslichen Reichtum entlehnt, von ihr geborgt – geborgte Formen.“

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