Gebühren für Müll und Abwasser sinken
Die Gebühren für Müll und Abwasser sollen in Warendirf im Jahr 2013 erneut gesenkt werden.

„Damit gehört die Stadt Warendorf mit ihrer Gebührenentwicklung zu einem nur kleinen Kreis von Städten und Gemeinden, die positive Nachrichten vermitteln können“, zeigte sich Baudirektor Oliver Knaup gegenüber der „Glocke“ erfreut. „Das macht sich im Vergleich zu 2010 schon bemerkbar“, stellt Udo Bierbaum vom Sachgebiet Umwelt- und Geoinformation heraus, das sich um Abfallbeseitigung in Warendorf kümmert. Im Vergleich zu 2010 würde – einen entsprechenden Ratsbeschluss vorausgesetzt – die 120-Liter-Tonne gut 40 Euro weniger kosten. Die Kosten einer 120 l-Tonne liegen mit 209,88 Euro damit fast auf dem Niveau von 2005.

Müllaufkommen gesunken

Nachdem sich die Ausgaben in den vergangenen Jahren aufgrund günstiger Ausschreibungsergebnisse reduziert haben, konnte in 2012 ein niedrigeres Abfallaufkommen festgestellt werden. „Insofern haben sich diesmal die Bürger selbst beschert“, fasst Bierbaum die Entwicklung zusammen. „Es lohnt sich, Abfall zu vermeiden und zu trennen. Der für Abfallberatung zuständige Mitarbeiter, Wolfgang Döhring, hat ebenfalls eine gute Nachricht für die Bürger. Die fünf Container für Elektro-Kleingeräte (Elektrobox), die in der Kernstadt aufgestellt wurden, werden so gut angenommen, dass ab 2013 zwei solche Container in Freckenhorst und jeweils einer in den Ortslagen Einen-Müssingen, Milte und Hoetmar aufgestellt werden.

Entlastung gegen den Trend

Auch der Abwasserbetrieb kann die Gebühren senken, wie am Dienstag im Betriebsausschuss erklärt wurde. Ein Warendorfer Vier-Personen-Haushalt spare gegenüber 2010 mehr als 50 Euro, während der deutsche Durchschnittshaushalt nach Angaben des Bundes der Steuerzahler rund 25 Euro mehr bezahlen muss. „Außerdem lässt die Finanzplanung bis 2016 stabile Gebühren erwarten“, stellt Ralf Bücker, Betriebsleiter des Abwasserbetriebs, Stabilität in Aussicht.

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