Gefahr für Kinder vor der Wichtelhöhle
Bild: Kraneburg
Nicht immer ist die Industriestraße in Höhe des Ausgangs des Kindergartens „Wichtelhöhle“ so übersichtlich. In Stoßzeiten sind beide Straßenseiten zugeparkt, und der Elternrat hat sich jetzt an die Stadtverwaltung gewandt mit der Bitte, sich die Situation vor Ort anzusehen.
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Bettina Schulze Willbrenning und Inga Hartmeyer waren eigens in die „Bürgersprechstunde“ gekommen, um im Namen des Elternrats das Thema anzusprechen, das Eltern auf den Nägeln brennt. Beidseitig der Industriestraße werde geparkt, manchmal auch halb auf dem Gehweg. Für die kleinen Kinder, aber auch für ältere und gehbehinderte Menschen sei das Überqueren der Straße mit großer Verunsicherung verbunden, weil die eng geparkten Autos den Blick auf den fließenden Verkehr versperrten.

„Man bringt den Kindern bei, an der Bordsteinkante stehenzubleiben und genau hinzusehen, bevor man auf die Straße tritt. Aber dann müssen wir uns zwischen den geparkten Autos hindurchquetschen“, schilderte Schulze Willbrenning die Situation. Das viel frequentierte Ärztehaus und die Apotheke in der Nachbarschaft hätten die Lage noch verschärft. Sie habe bereits Bürgermeister Axel Linke angeschrieben, und der habe versprochen, das Thema in die Ratsgremien zu bringen.

Gleichwohl nahmen die Mitglieder des Bezirksausschusses den Ball sogleich auf. Nachbar Peter Marberg (SPD) bestätigte die prekäre Situation, zumal da oft auch halb auf dem Bürgersteig geparkt werde. „Da könnte schon helfen, wenn seitens des Ordnungsamtes mal häufiger kontrolliert würde“, meinte der Sozialdemokrat.

Jörg Rehfeld, beim Ordnungsamt der Stadtverwaltung für Verkehrsangelegenheiten zuständig, sicherte zu: „Das werden wir uns mal ansehen.“ Grundsätzlich müsse aber klargestellt werden, dass Parken dort nicht verboten sei. Die Anordnung eines Halteverbots im Bereich des Kindergartens, gab er zu bedenken, könnte auch einen unerwünschten Nebeneffekt haben. Denn gerade rechts und links parkende Fahrzeuge wirkten auch als Tempobremse für den fließenden Verkehr.

Rehfeld erhielt den Auftrag, einen Ortstermin anzuberaumen. Die Mütter waren zufrieden.

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