Gesundheitstag soll Vorbeugung stärken
Bild: Poschmann

Laden zum ersten Warendorfer Gesundheitstag ins Haus der Familie: (v. l.) Dr. Peter Lüdemann, Dr. Maximilian Bunse, Dr. Ute Schubert, Christoph Gabel, Michael Faust (AOK) und Ursula Pinnekamp haben ein interessantes Programm für den 14. Mai vorbereitet.

Bild: Poschmann

Die Kabel sind in seinem Beispiel die Nervenbahnen, die im Fall eines Falles zerstört werden. Damit es erst gar nicht so weit kommt, hat das Haus der Familie in Zusammenarbeit mit der AOK, dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe den ersten Warendorfer Gesundheitstag ins Leben gerufen, der am 14. Mai von 13 bis 18 Uhr stattfinden soll.

 Ebenfalls beteiligt ist die Schlaganfallselbsthilfegruppe, die sich an diesem Tag vorstellt. Das Themenspektrum, um das sich der Gesundheitstag drehen wird, reicht vom Herzinfarkt über den Schlaganfall bis hin zur Diabetes und ist nicht nur für Senioren gedacht. Im Gegenteil wünscht sich Ursula Pinnekamp, Leiterin des Katholischen Bildungsforums, dass möglichst viele junge Menschen das Angebot annehmen, denn Herzinfarkt und Co. sind keine unabwendbaren Schicksale.

Warum die Prävention extrem wichtig ist, erläutert Dr. Ute Schubert vom Praxisnetz: „Es gibt keine Wundermittel, eine Arterienverkalkung ist nicht rückgängig zu machen.“ Und genau deshalb steht beim ersten Warendorfer Gesundheitstag die Vorbeugung vor Erkrankungen an erster Stelle.

Zum einen wird es im Stundentakt Vorträge zu den Themen Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes geben, zum anderen sind Mitmachaktionen geplant, in denen praxisnahe Tipps zur gesunden Gestaltung des Alltags gegeben werden sollen. Das DRK wird vor Ort die Notrufkette vorstellen und hilfreiche Tipps für den Notfall geben.

SOCIAL BOOKMARKS