Goldener Meisterbrief für Ewald Reeken
Bild: Kleigrewe
Freude über den Goldenen Meisterbrief: (v. l.) Ehrenobermeister Theo Westarp, Jubilar Bäckermeister Ewald Reeken und Ehefrau Maria Reeken, Yvonne Reeken und Ludger Reeken sowie Marc Vieth von der Kreishandwerkerschaft.
Bild: Kleigrewe

Doch im Mittelpunkt stand natürlich der Werdegang des Bäckermeisters, der 1939 in Hauenhorst bei Rheine geboren wurde. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Bäckerlehre im Matthias-Spital Rheine und war ein Jahr als Konditorvolontär in Münster tätig. Anschließend arbeitete Ewald Reeken als Geselle in Henrichenburg, Deleke am Möhnesee und Ahlen. Nachdem er 1963 die Meisterschule in Olpe erfolgreich abgeschlossen hatte, zog es ihn nach Ahlen zurück, wo er seine Frau Maria kennenlernte. „Ein Glücksfall“, wie Theo Westarp betonte. „In unserem Beruf geht es nicht ohne eine Frau, die richtig mitzieht.“

Und das tat Maria Reeken. Nach der Hochzeit 1967 gingen die beiden zunächst für ein Jahr nach Düsseldorf, und 1968 machte sich der junge Bäckermeister mit einem Pachtbetrieb in Emsdetten selbstständig. In Emsdetten kamen auch die drei Kinder des Paars, Ludger, Matthias und Petra, zur Welt. Mitte 1979 übernahm Ewald Reeken dann Bäckerei und Konditorei-Café von Franz Nieters an der Industriestraße in Freckenhorst, das er gemeinsam mit seiner Frau Maria bis zum Jahr 2000 führte. Danach übergaben die beiden den Betrieb in jüngere Hände, an Sohn Ludger und seine Frau Yvonne, die ebenfalls tatkräftig mit dabei ist.

Zur Übergabe des Goldenen Meisterbriefs waren gestern nicht nur der Ehrenobermeister Theo Westarp und Marc Vieth als Vertreter der Kreishandwerkerschaft gekommen, sondern auch zahlreiche Verwandte, Freunde und Nachbarn, die mit dem Jubilar, seiner Frau und seiner Familie feiern wollten. Und auch einige ehemalige Mitarbeiter der Bäckerei, die ihr Handwerk bei Ewald Reeken gelernt hatten, ließen es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren.

SOCIAL BOOKMARKS