Haus Oststraße 21 ergänzt Museumsmeile
Bild: Wild
Rosemarie Friederichs lässt das  Bürgerhaus Oststraße 21 zurzeit umbauen, um im Erdgeschoss eine Museums-Galerie einzurichten.
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Rosemarie Friederichs hat das klassizistische Haus, das Ende des 19. Jahrhunderts erbaut worden war und das über Generationen der Familie Enders gehörte, erworben und baut es um. Der Rechtsanwalt und Notar Wolfram Enders hatte ihr das Haus zum Kauf angeboten, da er sich mit dem 75. Lebensjahr zur Ruhe setzen wollte. Und Friederichs, die in den vergangenen Jahren viel zur Attraktivierung der Oststraße beigetragen hat, musste nicht lange überlegen.

Sie erwarb das Haus im Jahr 2017 und lässt es nun umbauen, um im Erdgeschoss weitere Ausstellungsräume zur Ergänzung der Präsentation des von ihr konzipierten Heinrich-Friederichs-Museums (Oststraße 47) einzurichten. Zusammen mit der Galerie und dem Atelier in der „Alten Apotheke“ (Oststraße 43) soll ihr Neuankauf Raum schaffen für Aktivitäten wie Kreativkurse, die bisher in der Museums-Galerie im ehemaligen Geschwister-Schmeddinghoff-Haus (Oststraße 45) stattgefunden hatten. Diese angemieteten Räumlichkeiten hatte die 70-Jährige zum Jahresende 2018 aufgeben müssen, da das Haus an einen anderen Interessenten verkauft worden war.

Unter den abgehängten Decken im Haus Oststraße 21 kamen in den mehr als vier Meter hohen Räumen filigran modellierte Stuckdecken zum Vorschein. Friederichs: „Die Oststraße ist ein Schmuckkästchen. Man muss nur den Deckel öffnen.“ Schon zu Ostern plant sie die erste Kunstausstellung in neuen Räumen.

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