Hermann Flothkötter als Ehrengast
Bild: Baumjohann
Ehrung im Rahmen des Thiatildisessens des Heimatvereins: (v. l.) Hermann und Annette Flothkötter, Laudator Wolfgang Otterpohl und Heimatvereins-Vorsitzende Wilma Richter.
Bild: Baumjohann

Es ist eine gute, vom heutigen Ehrenvorsitzenden Friedel Rose vor fast 30 Jahren begonnene Tradition, alljährlich mit einer Festmesse in der Stiftskirche und anschließendem Grünkohlessen an Freckenhorsts erste Äbtissin zu erinnern und dazu Ehrengäste einzuladen, die sich um die Stiftsstadt verdient gemacht haben.

Warum die Wahl des Heimatvereins in diesem Jahr auf den ehemaligen LVHS-Direktor Hermann Flothkötter gefallen war, erläuterte Laudator Wolfgang Otterpohl. Als Vorsitzender der Jury des Skulpturenwettbewerbs zur 1150-Jahr-Feier Freckenhorsts habe sich Flothkötter für die Stiftsstadt engagiert, Gelände und Räume der LVHS während seiner Zeit als Direktor von 1991 bis 2006 für zahlreiche Veranstaltungen zur Verfügung gestellt, die Gründung der „Akademie Ehrenamt“ mitinitiiert und zusammen mit Marianne und Franz-Josef Webbeler das „Freckenhorster Spendenbuch“ zum Wiederaufbau der Dresdener Frauenkirche vorangebracht, erinnerte Otterpohl.

„Ich bin stolz, mich zu deinen Freunden zählen zu dürfen“, bekannte Wolfgang Otterpohl und erinnerte an das „Freckenhorster Quaktett“, dem neben Hermann Flothkötter Friedel Boortz, Konrad Dittrich, er selbst und Helmut Hortmann als geistlicher Beirat angehören und bei dessen Treffen über Gott und die Welt geredet werde. Auch das überregionale Wirken des ehemaligen LVHS-Direktors Hermann Flothkötter, der unter anderem im Bistum Münster an der Spitze der Kommission zur Seligsprechung von Schwester Anna Katharina Emmerick tätig war, stellte Otterpohl heraus.

Lobende Worte, für die Hermann Flothkötter herzlich dankte. „Diese Ehrung ist Motivation, sich immer wieder für den Lebensraum Heimat einzusetzen.“ In Freckenhorst, so erklärte Hermann Flothkötter, seien er und seine Frau Annette längst heimisch geworden.

Umrahmt wurde das Thiatildisessen am Donnerstag durch den gemeinsamen Gesang der Heimatfreunde, der von Stiftskantor Martin Geiselhart am Klavier begleitet wurde. Mit Chorleiter Geiselhart hatte der Kirchenchor St. Bonifatius zuvor das Festhochamt in der Stiftskirche mitgestaltet. Sein neu erschienenes Buch zum Freckenhorster Taufstein stellte der ehemalige Dechant Walter Schüller vor.

SOCIAL BOOKMARKS