Hoffnung auf Ortsentwicklungspläne
Bild: Studio Kaup
Ortsentwicklungspläne sollen jetzt auch für Hoetmar und Freckenhorst -im Bild die Stiftskirche, der "westfälische Bauerndom"- aufgestellt werden.
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Zwar gebe es sowohl in Hoetmar als auch in Freckenhorst aktive bürgerschaftliche Gemeinschaften, die sich für ihren Ort engagieren, doch habe sich erwiesen, dass eine externe Begleitung des Entwicklungsprozesses sinnvoll sei. „Das gibt den Aktivitäten Struktur, begrenzt sie zeitlich und ist übrigens auch Voraussetzung dafür, dass die Stadt Fördermittel für Maßnahmen in den Orten bekommen kann“, erklärte Knaup.

Mit „Planinvent“ zufrieden

In Einen-Müssingen und Milte würden bereits seit April 2010 – begleitet vom Büro „Planinvent“ aus Münster – Dorfentwicklungskonzepte (DEK) erstellt. Die Erfahrungen damit seien bisher sehr positiv, so der Baudirektor. Auch in Freckenhorst und Hoetmar sehe er gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit, denn der Arbeitskreis „Zukunft Freckenhorst“ und der Heimatverein Hoetmar hätten bereits viele Zielsetzungen für die Zukunft ihrer Ortsteile formuliert und auch schon Arbeitskreise gegründet.

Etat von 70 000 Euro

Die Kosten für die Begleitung der Dorfentwicklungskonzepte in Freckenhorst und Hoetmar durch das Büro „Planinvent“ würden sich auf etwa 70 000 Euro belaufen, erläuterte Oliver Knaup. Die Stadt rechne mit einer Bezuschussung aus dem ILEK-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 29 400 Euro und habe entsprechende Haushaltsmittel bereits für die Jahre 2011 bis 2013 vorgesehen.

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