Hofkonzerte in intimen Altstadtgärten
Bild: Gabi Wild
Handgemachte Musik an lauschigen Plätzen in der historischen Altstadt haben Besucher am Samstag beim „Warendorfer Sommer“ genossen. Zum zweiten Mal fanden auf Einladung der Altstadtfreunde und der Stadt Warendorf die „Hofkonzerte“ statt. Zu den Musikern gehörte Gitarrist Armin Düpmeier, der im Hof des Hauses Schweinemarkt 2 die Zuhörer mit auf eine „Saitenreise“ nahm.
Bild: Gabi Wild

An vier Plätzen wurden musikalische Genüsse verschiedener Genres kredenzt: Von klassisch („Sommerlust“ mit Uta-Maria Gennert-Stöcker, Gesang, und Mariá Hanzová, Klavier) bis rockig („Saxon Hill Acoustic-Duo“ mit Benno Sökeland und Wolfgang Hillmann) reichte das Repertoire, eher leisere Töne entlockten Armin Düpmeier („Saitenreise“) seinen akustischen Gitarren und das Quartett der Schule für Musik des Kreises Warendorf ihren Querflöten (Lena Beitelhoff, Pia Buschermöhle, Carla Markmann und Jule Wienströer).

Hatten bei der Premiere der Reihe im vorigen Jahr wegen drohenden Regens die „Hofkonzerte“ drinnen (unter anderem Rathaus und Theater am Wall) stattfinden müssen, blieb diesmal mit der Ausnahme des Konzerts im Gartensaal des Bürgerhauses Klosterstraße 7 alles open-air. Dazu hatten in der östlichen Altstadt lebende Privatleute ihre Innenhöfe und Gärten geöffnet, die sonst der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Der Hof Schimmenti (Oststraße 27) und die Gärten Lieske /Costas (Schweinemarkt 2) und Budde (Brünebrede 34a) bewährten sich als intime Open-air-Konzertbühnen mit viel Atmosphäre.

Statt Livemusik „Garten der Stille“

Pech hatten die Veranstalter, die Altstadtfreunde und die Stadt Warendorf, mit dem Engagement von „Vivian Goll & Band“. Die Dortmunder reisten nicht an, der mehrstündige Technik-Aufbau im Garten Schwartze (Oststraße 36) war vergebens. Die Besucher nahmen den Ausfall des fünften Konzerts gelassen hin.

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