Ideen für das Lernen im Ganztag
Haben beim Bundeskongress „Ganztägig bilden. Ideen für mehr“ in Berlin zusammen mit der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ aus Münster das Bundesland NRW repräsentiert: (v. l.) Schulleiterin Marlis Ermer, Ganztagskoordinatorin Monika Herstelle, Felix Schneegans und Thomas Linnenbank.

Im historischen Café Moskau im Osten Berlins trafen sich Vertreter aller 16 Bundesländer, um eine Standortbestimmung der Ganztagsschulentwicklung vorzunehmen. Professorin Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, eröffnete den Kongress, zu dem die Vertreter des Warendorfer Gymnasiums Laurentianum auf Einladung des Schulministeriums zusammen mit der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ aus Münster für das Bundesland NRW die Entwicklung im Ganztag präsentierten. In verschiedenen Workshops und Gesprächsrunden fand ein intensiver Austausch über den aktuellen Sachstand in den 16 Bundesländern statt. Das SV-Bildungswerk initiierte mehrere Arbeitsgruppen für die angereisten Schüler. Mehr Partizipation aller an Schule Beteiligten, insbesondere der Lernenden, soll in den nächsten Jahren stärker im Mittelpunkt stehen.

Am Ende des Kongresses herrschte Zufriedenheit unter den Teilnehmern, die davon ausgehen, dass der bundesweite Austausch fortgesetzt werden kann, da die 16 Ministerien in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung das erforderliche Budget zur Verfügung stellen. Mit vielen neuen Eindrücken und bestärkt durch zahlreiche Gespräche traten Schulleiterin Marlis Ermer zusammen mit ihrer Kollegin und den beiden Schülern die Rückreise an. Ihr kurzes Fazit lautet: „Dieser Austausch war immens wichtig und eine positive Bestärkung, die gymnasiale Arbeit im Ganztag fortzusetzen. Die Anpassungen, die mit Beginn dieses Schuljahres vorgenommen wurden, schätzen schon jetzt die Familien und zum guten Schluss bleibt es so: Ganztägig lernen bietet zahlreiche Ideen für mehr!“

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