Ikonen-Ausstellung bis Mariä Himmelfahrt
Bild: Poschmann
Bereits am Eröffnungstag war das Interesse an den Marienikonen groß. Dr. Alfons Wohlgemuth (l.), Ikonen-Experte und Sammler aus Warendorf, der die Exponate zusammengetragen und für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hat, erläuterte die unterschiedlichen Darstellungen.
Bild: Poschmann

Während dieser Zeit wird es drei Führungen mit jeweils begrenzter Teilnehmerzahl geben, bei denen das Publikum unter anderem erfährt, „warum Jesus auf einigen Ikonen immer seine Latschen verliert“ (Horst Breuer). Die erste Führung findet bereits am kommenden Sonntag, 28. Juni, statt. Anmeldungen nimmt Caroline Lindenthal vom Kulturbüro der Stadt Warendorf unter Telefon 02581/54-1412 entgegen.

Wer die Symbolik von Ikonen verstehe, könne in ihnen lesen, wie in einem Buch. Doch nicht immer lasse sich der Inhalt sofort erschließen, wie Dr. Alfons Wohlgemuth, seit 1989 Experte auf diesem Gebiet, selbst festgestellt hat. „Ikonen können viel erzählen. Ihre Ausdruckskraft beruht auf Durchgeistigung, auf Spiritualität“, sagte Wohlgemuth.

Eingeteilt ist die Ausstellung in fünf Gruppen mit jeweils zehn Ikonen, von denen die göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe die drei Hauptgruppen darstellen, wie bereits der Titel verrät. Schwerpunktmäßig werden Marienikonen gezeigt, doch wird auch ein Blick auf die Dreifaltigkeit gewährt.

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