Jecken genießen Lindwurm in Hoetmar
Bild: Baumjohann
Strahlend grüßten Prinzessin Petra I. „von Steuerquoten und Pinguinnoten“ und Hofmarschall Karin Wessel von ihrem Wagen und stimmten immer wieder das Prinzessinnenlied an.
Bild: Baumjohann

Mit 30 Zugnummern war der 14. „Lindwurm der Freude“, der sich gestern ab 11 Uhr durch Hoetmar schlängelte, etwas länger als der Umzug im Vorjahr. Viel wichtiger aber: Zahlreiche Wagenbesatzungen und natürlich auch die Fußgruppen hatten sich viel Mühe bei der Kostümierung gegeben und machten den Hoetmarer Rosensonntagsumzug so zu einem wahren „Hingucker“. Mittendrin übrigens fand sich Limburgs „Protz-Bischof“ Franz-Peter Tebartz-van Elst, der mit seiner Prunk-Residenz ebenso den Spott der Hoetmarer Karnevalisten auf sich zog, wie die NSA-Affäre. Weitere Themen des Umzugs waren Wikinger, Piraten und die Bundeswehr, Film-Charaktere wie die „Minions“ oder Märchenfiguren wie Rotkäppchen und böse Wölfe. Gar zum „Hexenkessel“ geworden war der Wagen des Kegelclubs „Die zackigen 14“. Und Prinzessin Petra? Die fuhr mit ihrem Elferrat natürlich standesgemäß auf dem Prinzessinnenwagen. Mit dem Mikrofon in der Hand stimmte sie immer wieder ihr Prinzessinnenlied „Karneval im Blut“ an und verteilte zusammen mit Hofmarschall Karin Wessel reichlich Kamelle an die begeisterten Narren am Straßenrand. Über einen besonderen Gruß vom Prinzessinnenwagen konnte sich gestern Freckenhorsts Amtskollegin Nicole I. (Pösentrup) freuen, die mit einer Delegation der Karnevalsgesellschaft „Silber-Blau“ den Hoetmarer Umzug vom Lambertusplatz aus verfolgte. Klar, dass die Hoetmarer Karnevalisten mit ihrer Prinzessin Petra I. an der Spitze auch nach dem Ende des Umzuges weiter Karneval feierten – unter anderem bei Kurt und Rita am Wiebusch.

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