Josephs-Hospital: Ausstellung und Chronik
Bild: Wild
Historische Medzintechnik, ein antiker Operationstisch und großformatige Fotos (hinten: OP-Szene von 1968) gehören zu den Exponaten, die sich (v. l.) Kurator Rainer Budde, Alfred Smieszchala (Stadtmuseum), Vorstandsvorsitzender Peter Goerdeler, Pressesprecher Tobias Dierker, Kuratoriumsmitglied und Vize-Bürgermeisterin Doris Kaiser, Horst Breuer (Kulturbüro) und Vorstandsmitglied Oliver Lohmann ansahen.
Bild: Wild

Mit großformatigen Fotos und auf erläuternden Schautafeln wird die Entwicklung des Warendorfer Krankenhauses seit 1843 nachgezeichnet. Anschauliche Exponate aus der Geschichte der Medizintechnik, darunter ein fast schon antiker EKG-Aufzeichner und ein Operationstisch von anno dazumal, lassen die rasante Entwicklung im Gesundheitswesen förmlich greifbar werden. Die Ausstellung ist an Wochenenden und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr, dienstags bis freitags von 15 bis 17 Uhr zu besuchen.

Konzipiert haben die museale Nabelschau der Historiker Dr. Dominik Schon und Tobias Dierker vom Josephs-Hospital mit Unterstützung von Horst Breuer (Kulturbüro der Stadt Warendorf). Bewusst sei die Ausstellung nicht im Krankenhaus selbst aufgebaut worden, sondern im Herzen der Altstadt, die schließlich auch Keimzelle des bürgerschaftlichen Engagements des Stifters Franz-Joseph Zumloh (1764 bis 1854) war. Erster Standort des Joseph-Hospitals, benannt nach dem betuchten Geschäftsmann und edlen Spender, war die Lüningerstraße. Auf dem Gelände war mit sden Jahren in mehreren Bauabschnitten ein Komplex mit diversen Flügeln entstanden, ehe 1968 – Einweihung am 16. November, 125 Jahre nach Stiftungsgründung – der Neubau im Norden entstand, der just in diesem Jubiläumsjahr zukunftsweisend erneut erweitert wird.

Chronik zeigt die Historie auf

In einer Erstauflage von 1250 Exemplaren erscheint zum 175-jährigen Bestehen des Josephs-Hospitals eine gebundene Jubiläumschronik, die in lesenswerter Form die Geschichte des Warendorfer Krankenhauses nachzeichnet. Der Historiker Dr. Dominik Schon (Köln) hat rund ein Jahr lang dafür recherchiert, Material gesammelt und daran geschrieben.

Mitarbeiter und Förderer des Josephs-Hospitals erhalten die Chronik kostenlos. Für die Öffentlichkeit wird das 66 Seiten starke Buch zum Selbstkostenpreis von fünf Euro im Stadtmuseum verkauft. Allerdings erst nach Ostern, denn bislang sind erst eine Handvoll Vordrucke ausgeliefert worden.

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