Jugend begeistert beim Jour Fixe
Bild: Sulz
Die Jazz-Combo „Blue Blizard“ von der Musikschule Beckum-Warendorf überzeugte mit tollen Soli und einer mitreißenden Stückauswahl. Alle Nachwuchsmusiker begeisterten die Gäste des letzten Jour Fixe vor der Sommerpause im Dachtheater.
Bild: Sulz

 Vier musikalische Darbietungen standen auf dem Programm, das alles andere als eintönig war. Zunächst boten Schüler des Mariengymnasiums Warendorf einen Vorgeschmack auf ihr neues Musical „Wie ein Flüstern im Wind“, das am 6. Juli im Theater am Wall Premiere feiern wird. Die Geschichte handelt von einem aus dem Gefängnis entflohenen Mörder, der sich in einer Scheune versteckt und dort von Kindern entdeckt wird. Diesen erzählt er, er sei Jesus und seine Geschichte müsse unbedingt geheim bleiben.

Assoziationen zum Leben des Sohn Gottes werden geweckt, gibt es doch bald zwölf Kinder, die von dem „Mann“ wissen – und unter ihnen einen Verräter. „Es kommt zu einem fulminanten Showdown“, kündigte Peter Behrens an, der für die Gesamtleitung des Musicalprojekts verantwortlich zeichnet. Oliver Schmidt alias „der Mann“, Linda Bergmann („Kathy“), Peter Heidebrecht („Charles“), Annika Lau („Nan“) und Muriel Tovar („Elisabeth“) performten zwei Stücke und machten ihrem Publikum damit Appetit auf mehr.

Eine abwechslungsreiche Darbietung leistete die Schulband der Von-Zumbusch-Hauptschule aus Herzebrock-Clarholz. Mit aktuellen Hits von „Bruno Mars“ über „Rihanna“ bis hin zu „Linkin Park“ heizten sie den teils stehenden Zuhörern ordentlich ein.

Ein ganz anderes Genre bediente die Jazz-Combo der Musikschule Beckum-Warendorf, die „Blue Blizards“. Unter Leitung von Ansgar Elsner spielten sie Stücke der vergangenen fünf Jahrzehnte und begeisterten mit einwandfreien Soli. Der Gute-Laune-Garant „I feel good“ animierte selbst den Letzten im Raum zum Mitwippen. Die eigentliche Gesangsspur wurde von einem Saxofonisten übernommen – einer von vielen Aspekten, der von der Professionalität der jungen Musiker zeugte.

Einen perfekten Abschluss des Abends lieferte der gebürtige Grieche Dimitrios Kassioris. Begleitet von einem Bassisten und seinem eigenen Gitarrenspiel, sang er mit rauchiger, einfühlsamer und äußerst markanter Stimme eigens komponierte Lieder, die einen Hauch von Johnny Cash, Neil Young und Bob Dylan im Dachtheater verbreiteten.

SOCIAL BOOKMARKS