Junge Union bekennt sich zu Brinkhaus
Bild: Blossey
Über die Zukunft der Industriebrache Brinkhaus und des benachbarten Brinkhaus-Parks hat sich die Junge Union Warendorf Gedanken gemacht und ein Positionspapier verfasst.
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Das Papier zu den Bereichen Grün, Gastronomie, Freizeit und Kultur sowie Wohnraum zielt ab auf eine Mischung aus Grünanlagen, Gastronomie und Freizeitangeboten. Im Bereich „Freizeit und Kultur“ sieht es ein Hostel oder Bed & Breakfest-Hotel als günstige Übernachtungsmöglichkeit für Touristen sowie einen größeren Saal für Tagungen und Veranstaltungen vor. Kritisch sieht die JU hingegen den Bau einer Bowling- oder Kletterhalle, da es „rund um Warendorf genügend entsprechende Angebote“ gebe.

JU-Vorstandsmitglied Tobias Vinke nennt Münster als Vorbild, für die Verbindung von Freizeit und Wasser. Neben den Aaseeterrassen oder dem Hafen könne auch der Schlosspark als Inspiration für Warendorf dienen. Ebenso bestehe ein Bedarf nach Freianlagen für Sportler, „nicht aber nach weiteren leeren grünen Wiesen oder Spielplätzen“.

Für Architektur nach Altstadtvorbild

Genau deshalb müsse man zusätzlichen Wohnraum auf der Brache schaffen. Die JU stelle sich drei- bis vierstöckige Gebäude vor, die die Architektur des Altstadtbilds ergänzen. Von einem „Manhattan von Warendorf“ könne deshalb aber keine Rede sein.

„Am Ende müssen Rat und Verwaltung eine Entscheidung treffen, die dem Gesamtwohl der Stadt dient und auch vom Investor mitgetragen wird“, sagt Marija Ruzhitskaya: „Mit unserem Positionspapier wollen wir die Debatte in Warendorf mit unseren jungen Ideen anregen.“

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