K+K-Neubau soll im Herbst fertig sein
Bild: Wild
Zur Aufstellung des Bauschilds trafen sich (v. l.) K+K-Projektleiter Hans-Joachim Ahuis und Städtischer Baudirektor Oliver Knaup gestern vor Ort.
Bild: Wild

Da sei er wohl etwas zu optimistisch gewesen, gab der für „Expansion“ zuständige Mitarbeiter des Gronauer Unternehmens Klaas + Kock zu. Als Grund für die Verzögerung gaben Ahuis und der Städtische Baudirektor Oliver Knaup den nachbarschaftlichen Abstimmungsprozess über die Neugestaltung der Parkplätze des Einkaufszentrums an. Inzwischen aber seien die Verträge unterzeichnet, die Baugenehmigung sei erteilt, und jetzt könne die Ausschreibung der Gewerke erfolgen.

Millionen-Investition

K+K kalkuliert die Kosten des Neubauvorhabens mit mehr als zwei Millionen Euro – ohne Grunderwerb. Entstehen soll ein Verbrauchermarkt mit einer Verkaufsfläche von 1450 Quadratmetern. Er soll den ebenfalls im EKZ Bürgerhof befindlichen kleinen K+K, der nur 670 Quadratmeter Verkaufsfläche hat, ersetzen. Damit ordnet das Gronauer Unternehmen, das insgesamt 214 Märkte in Nordwestdeutschland betreibt, seinen Warendorfer Auftritt neu, denn der größere Markt am Afhüppenesch (1840 Quadratmeter Verkaufsfläche) ist bereits seit geraumer Zeit wegen Unrentabilität geschlossen.

Lob fürs Bauamt

Trotz der Verzögerung beim Baustart lobt der K+K-Mann die gute Zusammenarbeit mit dem Baudezernat der Stadt Warendorf. „Das ist nicht überall so“, weiß der Projektleiter aus leidvoller Erfahrung. Städtischer Baudirektor Oliver Knaup ist sicher, dass der neue K+K am Ortseingang ein gutes Bild abgeben wird. Der K+K will mit einem gegenüber dem jetzigen Markt stark erweiterten Sortiment in Konkurrenz zu Marktkauf, Hit, Edeka und Co. treten. Bis zu 25 Arbeitsplätze soll der neue Markt bieten. Wenn es das Wetter zulässt, soll im Februar / März Baustart sein. Ahuis rechnet mit sechs Monaten Bauzeit.

SOCIAL BOOKMARKS