„Kettenöl“ schmiert Kolping-Kehlen
Bild: Poschmann
Machten sich am Donnerstag auf den Weg zum 13. Kolping-Bikertreffen in den Schwarzwald: (v. l.) Thomas Dopheide, Georg Westbeld, Peter Schürmann, Matthias Jäger, Andreas Scholle und Walter Schlingmann vor dem Warendorfer Kolpinghaus.
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Das Schwarzwaldstädtchen im Breisgau ist bis Sonntag Ausrichter des 13. Kolping-Bikertreffens. Mit dabei ist auch eine Abordnung der Warendorfer und der Füchtorfer Kolpingsfamilien, die sich am Donnerstag auf den Weg nach Emmendingen machten. Ursprünglich sollte die diesjährige Tour in die Niederlande führen. Die dortigen Behörden machten den Kradfahrern allerdings einen Strich durch die Rechnung, die Niederländer sagten ab.

In Emmendingen erwartet die Gäste ein kurzweiliges Programm. Der Freitagabend diente zum Kennenlernen und Austausch. Von ortskundigen Guides begleitete startet die Crew dann am heutigen Samstag zu einer 170 Kilometer langen Ausfahrt, die zu bekannten und weniger bekannten Schwarzwälder Sehenswürdigkeiten führt. Von der Hochburg aus, einer Ruine im Emmendinger Stadtteil Windenreute, begibt sich der Motorradkorso schließlich zur katholischen Pfarrkirche St. Bonifatius. Dort findet am späten Nachmittag der Biker-Gottesdienst statt, den Pfarrer Joel Fortmann zelebrieren wird. Ehrengast Fortmann, der nach der Biker-Messe auch die Motorräder und ihre Fahrer segnen wird, wird im Beiwagen eines Gespanns mitfahren.

Im kommenden Jahr wird übrigens die Emsstadt Ziel dieser „Invasion“ sein. Die Deula hat bereits rund 150 Unterkünfte für die Biker reserviert. Initiatoren sind Georg Westbeld, Matthias Jäger und Peter Schürmann. Auch das Stadtmarketing hat sich in die Planung eingebracht. Als Programm sind unter anderem eine Stadtführung, ein gemeinsames Frühstück und ein Gottesdienst eingeplant.

Kolpinghaus-Pächter Matthias Jäger und seine Gattin Bianca haben die ersten Vorbereitungen getroffen. Seit einigen Tagen ist in dem Betrieb das „Warendorfer Kettenöl“ erhältlich, das sich allerdings ausschließlich zum Schmieren der Kehle eignet, eh der Heimweg in einer Mietdroschke angetreten wird. Der Hochprozentige soll flüssiger Botschafter für das Ereignis im kommenden Jahr sein.

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