Kinder sehen sich Polizei-Alltag an
Bild: Averesch
Gründlich durchsucht und ausgekundschaftet von den 15 neugierigen Teilnehmern wurde auch der Streifenwagen. Bezirksbeamter Dieter Wohlgemuth und Diensthundeführer Jürgen Eckloff betreuten die Ferienkinder.
Bild: Averesch

 „Woran erkennt man einen Polizisten?“, wollte Bezirksbeamter Dieter Wohlgemuth von den Mädchen und Jungen wissen. Die Antwort lag für die Teilnehmer auf der Hand: an Uniform, Auto und natürlich an der Dienstwaffe. Danach ging es weiter zur erkennungsdienstlichen Behandlung. Dort zeigte die kriminaltechnische Angestellte Diana Simon, wie Spuren am Tatort gesichert und Profile der Straftäter angefertigt werden. Nachdem jedes der Kinder ein Kärtchen mit dem eigenen Fingerabdruck als Erinnerung erhalten hatte, ging es weiter zur Polizeihauptwache und in eine Haftzelle. Gut gesichert durch zwei Riegel, ein Schloss und eine Eisenkette, können beispielsweise betrunkene Randalierer bis zu 48 Stunden dort verwahrt werden.

Im Anschluss ging es in den Hof der Wache, wo die Jungen und Mädchen nicht nur die Streifenwagen und Motorräder bestaunen und Probe sitzen konnten, sondern auch die Möglichkeit hatten, die kugelsicheren Westen anzuprobieren. Zum Schluss der Führung stellte Jürgen Eckloff, durch seine neunjährige belgische Schäferhündin Nitro unterstützt, die Arbeit eines Spürhunds vor.

Die Führung ließe sich auf jeden Fall noch einmal wiederholen, waren sich Simon (zwölf Jahre) und Jan (zehn Jahre) einig, die begeistert nach Hause gingen.

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