Kinderfeuerwehr hat eigenes Fahrzeug
Bild: Baumjohann
Diakon und Feuerwehr-Notfallseelsorger Martin Kofoth segnete – assistiert von und Sophia Mense – das Fahrzeug für die Kinderfeuerwehr Hoetmar und die Jugendfeuerwehr Freckenhorst.
Bild: Baumjohann

Mit dem rund 34 000 Euro teuren Mannschaftstransportwagen steht nun ein Auto zur Verfügung, um Ausflugsziele wie die Rettungsleitstelle, die Polizeiwache, die Atemschutzstrecke oder die Rettungswache einfacher erreichen zu können. 80 Prozent der Anschaffungskosten hat das Land NRW übernommen, den Restbetrag von 6800 Euro steuert die Stadt Warendorf bei.

„Ihr seid Teil des Teams unserer Feuerwehr in Warendorf. Darauf könnt ihr stolz sein“, versicherte Bürgermeister Axel Linke den 35 Mitgliedern der Kinderfeuerwehr, bevor er den Schlüssel für das neuen Fahrzeuges am Montag im Hoetmarer Gerätehaus an Stadtbrandinspektor Christof Amsbeck übergab, der ihn an Löschzugführer Willi Kottenstedte weiterreichte. Der wiederum überließ den Schlüssel Josef Recker, Mitinitiator und Leiter der Kinderfeuerwehr, der ihn wiederum an Marina Austerhoff weitergab. Für Josef Recker nämlich war die Weihe des ersten eigenen Kinderfeuerwehr-Fahrzeugs zugleich der Abschied aus dem aktiven Feuerwehrdienst und aus der Verantwortung für die Kinderfeuerwehr. Mit Erreichen der Altersgrenze wechselt er nun in die Ehrenabteilung, Marina Austerhoff tritt seine Nachfolge als Leiterin der Kinderfeuerwehr an. Ihr zur Seite stehen weiterhin Anika Recker und Kathi Schneyer – und Josef Recker versicherte, auch weiterhin ein offenes Ohr für den Nachwuchs zu haben. Zurück zum neuen Mannschaftstransportwagen, der am Montag von Diakon und Feuerwehr-Notfallseelsorger Martin Kofoth gesegnet wurde. Der Neunsitzer, der zukünftig übrigens auch von der in Freckenhorst beheimateten Jugendfeuerwehr des Stadtverbands mitgenutzt werden soll, wird viele Unternehmungen der Kinderwehr erleichtern. Neben dem Spielen, basteln, malen und backen stehen in den Gruppenstunden der Kinderfeuerwehr nämlich immer auch feuerwehrspezifische Themen auf dem Programm.

So haben die Kinder Erste Hilfe und das richtige Absetzen eines Notrufs gelernt und den sicheren Umgang mit Feuer geprobt. Wie gefährlich die Flammen sein können, haben sie bei der Demonstration einer Fettexplosion ebenso erlebt wie beim Verbrennen des trockenen Weihnachtsbaumes aus dem Gerätehaus: „Nach 60 Sekunden war er weg“, erinnert sich Josef Recker.

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