Kindergärten: Meinung der Eltern gefragt
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Appellieren an die Eltern von Kita-Kindern: „Beteiligen Sie sich zum Wohle Ihres Kindes an der Umfrage“ – (v. l.) Günter Bischofs, Hildegard Janzen, Michaela Arens, Bürgermeister Axel Linke, Wolfgang Rüting und Ansgar Westmark.
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Für die 22 Kindergärten im Gebiet der Stadt Warendorf ging am Freitag bei einem Pressegespräch in der Kita St. Marien folgender Appell der Träger an die Eltern: „Beteiligen Sie sich an dieser Umfrage, bringen Sie sich aktiv ein und gestalten Sie so die Zukunft unserer Kitas mit.“

Bürgermeister Axel Linke, Jugendamtsleiter Wolfgang Rüting, Günter Bischofs vom Kiga-Ausschuss St. Laurentius, Michaela Arens als Vertreterin des Kreiselternrates, Stadtjugendpfleger Ansgar Westmark und Kita-Leiterin Hildegard Janzen erläuterten die Wichtigkeit der Umfrage: „Im Qualitätsdialog zwischen Kreis, Kommunen und freien Trägern wurde diese erstmals in großem Umfang durchgeführte Befragung über den Kreiselternrat initiiert, um zu erfahren, wie die Eltern die Kitas ihrer Kinder bewerten“ eröffnete Wolfgang Rüting das Gespräch.

Dafür stünden Mitglieder des Kreiselternrats zu bestimmten Zeiten in den Kitas auch zur Beratung und Beantwortung von Fragen bereit, so Michaela Arens. Bei der Befragung gehe es um Betreuungszeiten, Raum-, Bildungs- und Lernangebote, die Essensqualität, das pädagogische Konzept und viele andere Punkte.

Natürlich wurde in dem Expertengespräch auch die Problematik der Finanzierung angesprochen: „Alle Anforderungen des Kinderbildungs-Gesetzes zu erfüllen ist schlichtweg nicht finanzierbar“, bilanzierte Günter Bischofs.

Axel Linke ermunterte die Eltern ebenfalls zur Beteiligung an der Umfrage: „Die Beteiligung für die Kindertagesstätte ihrer Kinder lohnt sich nicht nur dadurch, dass die Wünsche der Eltern in die neuen Konzepte mit eingebunden werden: Die drei Kindergärten im Kreisjugendamtsbezirk, in denen bezogen auf ihre Größe die meisten Fragebögen abgegeben werden, erhalten Sachpreise im Wert von insgesamt 1500 Euro.“

Dass die Befragung und Auswertung anonym verlaufe, sei selbstverständlich, die bisherige Resonanz an rückläufigen Fragebögen ermutigend, sagte Hildegard Janzen.

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