Kindergartenbescheide erst im März 2012
Bild: Micke
Übermittagsbetreuung mit gesunden Mahlzeiten werden immer öfter nachgefragt. Unser Bild zeigt die Jungen und Mädchen im Kindergarten St. Laurentius.
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Im Rahmen des regulären Anmeldeverfahren hatten die Erziehungsberechtigten bis zum 11. November die Möglichkeit, ihre Kinder zum Kindergartenjahr 2012 / 13 direkt in den einzelnen Einrichtungen anzumelden. „Um die unterschiedlichen Betreuungsbedarfe abzugleichen, braucht es Zeit“, begründet Stadtjugendpfleger Klaus Brake den frühen Anmeldeschluss. Allerdings sei für alle, die den Termin verpasst hätten, der Zug noch nicht abgefahren. Es bestehe jederzeit die Möglichkeit, nachzumelden, sagt der Jugendpfleger. Bei der Stadtverwaltung werden jetzt die Anmeldungen gebündelt und an den Kreis Warendorf als zuständiges Jugendamt weitergeleitet. Dort werden die Betreuungsbedarfe abgeglichen.

96 Prozent Auslastung

Bei den Anmeldungen ist unter anderem der zeitliche Betreuungsbedarf anzugeben. Die Eltern können zwischen einer wöchentlichen Betreuungsdauer von 25, 35 oder 45 Stunden wählen. Der 35-Stunden-Tarif wird in der Kreisstadt nach wie vor am häufigsten angewählt, gefolgt von der 45-Stunden- und der 25-Stunden-Betreuung. Da nicht immer in der als Erstwahl angegebenen Tagesstätte alle angemeldeten Kinder untergebracht werden können, ist ein „Zweitwunsch“ anzugeben. In Warendorf (mit allen Ortsteilen) gibt es 1299 Plätze in 22 Tageseinrichtungen. Davon sind zurzeit 1243 (95,7 Prozent) belegt. Für Zweijährige sind 149 Plätze vorhanden (145 oder 97 Prozent belegt), weitere 45 Plätze (belegt 38 = 96 Prozent) stehen für noch jüngere Kinder zur Verfügung.

Ganztagsbetreuung

Fast alle Einrichtungen bieten Über-Mittag-Betreuung an; die Öffnungszeiten sind je nach Einrichtung unterschiedlich, decken insgesamt aber eine Bandbreite zwischen 7 und 17 Uhr ab. Inwieweit sich das zurzeit stark diskutierte Betreuungsgeld für Kinder, die trotz Rechtsanspruchs zuhause betreut werden, auf die künftigen Anmeldezahlen auswirkt, bleibt abzuwarten. Klaus Brake jedenfalls glaubt „nicht, dass sich dadurch viel ändert“.

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