Kiosklösung als Alternativen zum Café?
Bild: Poschmann
Während einer Diskussionsrunde, zu der die Grünen eingeladen hatten, wurden auch einige Vorschläge für Alternativen einer Freibadgastronomie aufgezeigt. Werner Starke, Hubert Grobecker und Daniel Kebschull (v. l.) finden, dass eine Kiosklösung besser ist.
Bild: Poschmann

Die Diskussion verlief auf sachlicher Ebene mit manch spannendem Vorschlag. So hatte sich Klaus Ring ausgiebig mit der Thematik beschäftigt und stellte eine andere Lösung vor, als die derzeit geplant und favorisierte. Ring kann sich vorstellen, die Gastronomie zweigeteilt durch einen Investor betreiben zu lassen: Eine Kiosklösung für das Freibad und ein größeres Angebot im Nordwesten des Parks, in der Nähe des Spielplatzes. Seiner Meinung nach wären damit unter anderem die Parkplatzprobleme, die eine alleinige Gastronomie am Freibad mit Ausrichtung zum Emssee mit sich bringen würde, beseitigt.

Der Vorschlag von Klaus Ring wurde von der Versammlung als durchaus bedenkenswert eingestuft, mit der auch Heimatvereinsvorsitzende Mechtild Wolff sich anfreunden konnte. Gleichwohl sieht Wolff keine „Gefahr im Verzug“: „Wir haben keine Eile. Wir sollten erst einmal abwarten, was auf dem Brinkhausgelände passiert“, erklärte sie. Die Heimatvereinsvorsitzende sprach sich für eine Kiosklösung für das Freibad aus. Ebenso wie Hubert Grobecker (Die Grünen) befürchtet auch Mechtild Wolff durch eine groß angelegte Gastronomie Sachzwänge, die unter anderem einen Ausbau von Parkplätzen direkt am Emssee nach sich ziehen könnten. Mechthild Wolff unterstrich ihre Befürchtungen mit Beispielen. „In Münster hat die Gastronomie am Stadtbad Nord auch nicht funktioniert, und in Ennigerloh macht sie ebenfalls dicht.“ Werner Starke war sich sicher, dass die Stadtwerke eine Kiosklösung durchaus allein stemmen könnten.

Ursächlich für die große Lösung, das erklärte Baudirektor Oliver Knaup, seien die Kosten gewesen, die die Stadtwerke gern auf einen Investor übertragen würden. Ein Kiosk, der im Jahr nur vier bis fünf Monaten betrieben werden könne, würde Investoren nicht unbedingt anlocken. Grünen-Fraktionssprecher Daniel Kebschull will die Anregungen und Diskussionsbeiträge aus der Versammlung nun zur Entscheidungsfindung für eine Positionierung der Grünen bei der Sachfrage nutzen.

SOCIAL BOOKMARKS