Kirchplatz soll aufgewertet werden
Bild: Baumjohann
Beim Treffen auf dem Kirchplatz wurden Anregungen für die konkrete Ausgestaltung der Umbaumaßnahmen gesammelt – natürlich mit dem gebotenen Sicherheitsabstand.
Bild: Baumjohann

Die katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius und St. Lambertus hat über das Programm „8plus Vital.NRW“ einen Förderantrag für die Umgestaltung gestellt, der nunmehr bewilligt worden ist. Erste Ideen zur Umgestaltung präsentierte Kirchenvorstandsmitglied Ansgar Drees am Dienstagabend den Mitgliedern des Arbeitskreises „Ortsbild, Verkehr und (Land)Wirtschaft“ der Dorfwerkstatt sowie den Anliegern des Kirchplatzes.

Ein Treffen, bei dem es mit dem in Corona-Zeiten gebotenen Abstand allerdings nicht nur um die Präsentation von Planungen, sondern vor allem auch um die Sammlung von Anregungen ging. Die Grundzüge der Planungen, die Ansgar Drees vorstellte, waren unstrittig. Die vier Baumscheiben auf dem Kirchplatz sollen begrünt, die derzeit vorhandenen großen Bruchsteine entfernt werden. Damit Autofahrer dennoch den Anpflanzungen nicht zu nahe kommen, sollen um die Beete etwa acht bis zehn Zentimeter hohe Rinnen als kleine Barrieren entstehen.

Ebenfalls auf Zustimmung stieß der Plan, den Kirchplatz mit Bänken aufzuwerten. Die, so wurde am Dienstag angeregt, sollen in U-Form mit Blickrichtung Kirche aufgestellt werden. Dann könnten auch größere Radgruppen auf dem Kirchplatz eine Pause einlegen und sich unterhalten. Ebenfalls vorgeschlagen wurde die Aufstellung einer Ladestation für E-Bikes. Konsens war beim Treffen, dass die Fahrradständer, die jetzt den Blick auf das Mahnmal stören, versetzt werden sollen.

 Weniger einheitlich präsentierte sich das Meinungsbild in Sachen Parkplätzen. Auch wenn auf dem Kirchplatz offiziell keine Stellplätze eingerichtet sind, wird die Fläche derzeit doch von Anliegern und Gottesdienstbesuchern gleichermaßen als Parkmöglichkeit genutzt. Ein Kompromiss könnte es sein, bis zu fünf Stellplätze zu erhalten, den mittleren Teil des Platzes allerdings abzupollern und somit freizuhalten. Ideen, die Ansgar Drees jetzt gesammelt zur weiteren Beratung sowie Konkretisierung mit in den Kirchenvorstand nimmt. Bevor es mit konkreten Baumaßnahmen am Kirchplatz losgeht, sollen Arbeitskreis und Anlieger erneut informiert werden.

 Beendet sein müssen die Arbeiten gemäß Förderbedingungen im November dieses Jahres. Den Eigenanteil in Höhe von 2520 Euro bei einer gesamten Projektsumme von 12 600 Euro wird die Kirchengemeinde übernehmen.

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