Krankenhaus kooperiert mit Lungenärzten
Bild: Dierker
Die Zusammenarbeit von Krankenhaus und Facharztpraxis vertieft: (v.l.) Professor Dr.Dirk Domagk, Dr. Albert Esselmann und Peter Goerdeler.
Bild: Dierker

Das Josephs-Hospital (JHW) und die Pneumologische Praxis Warendorf bündeln ihre Kräfte und kooperieren noch enger miteinander. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Menschen mit Lungen- und Atemwegserkrankungen wohnortnah eine umfassende Diagnostik und Therapie zu gewährleisten – und ihre Lebensqualität damit deutlich zu steigern. „Durch die Kooperation schaffen wir einen nahtlosen Übergang von ambulanter und stationärer Behandlung“, sagt Dr. Albert Esselmann, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie sowie Allergologie und Schlafmedizin.

Seit 2004 Pneumologie in Warendorf

Nach der Gründung der Praxis 2004 durch Dr. Matthias Waltert haben sich die beiden erfahrenen Mediziner 2011 an der Dr.-Rau-Allee niedergelassen, nur wenige Hundert Meter vom Josephs-Hospital entfernt. Diese räumliche Nähe wirkt sich auch positiv auf die Zusammenarbeit zwischen Praxis und Klinik aus.

Eine Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin im JHW unter der Leitung von Chefarzt Professor Dr. Dirk Domagk gibt es zwar schon seit mehreren Jahren, die jetzt vertiefte Kooperation bringe aber vor allen Dingen den Vorteil einer regelmäßigen Beratung und Mitbehandlung durch den Lungenexperten, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Zweimal in der Woche (bei Notwendigkeit täglich) führt Dr. Esselmann bei Patienten mit Lungen- und Atemwegserkrankungen endoskopische sowie ultraschallgesteuerte Untersuchungen und gemeinsame Visiten im Krankenhaus durch

Leistungsangebot weiter ausgebaut

„Wir können fast alle Lungen- und Atemwegserkrankungen hier behandeln“, erklären Domagk und Esselmann. „Dank der Kooperation mit der Pneumologischen Praxis ist es gelungen, unser Leistungsangebot weiter auszubauen“, freuen sich Vorstandsvorsitzender Peter Goerdeler und die beiden Ärzte. „Als Kompetenzzentrum bieten wir den Patienten hochwertige, wohnortnahe Diagnostik und Therapie.“

Hintergrund

Zu den häufigsten Leiden, die dem Team begegnen, zählen schwere Entzündungen sowie Tumorerkrankungen der Atemwege und weitere Formen der Atemnot. Um den Krankheitsursachen auf die Spur zu kommen, setzen die Mediziner auf neueste wissenschaftliche Diagnose- und Therapieverfahren. Die Bandbreite reicht von Lungenfunktionsprüfungen bis zu endoskopischen Untersuchungen. Liegt ein Tumorverdacht vor, kommen einmal wöchentlich Spezialisten aus allen beteiligten Fachrichtungen zusammen, um ein individuelles Behandlungskonzept für den Patienten festzulegen. Nur in seltenen Fällen, so bei sehr komplexen operativen Eingriffen, müssen die Patienten an Fachkliniken weiterverwiesen werden, mit denen eine enge Kooperation besteht.

SOCIAL BOOKMARKS