Kreuzskulptur für den „Altenpark“
Bild: Kleigrewe
Die letzten Vorarbeiten für die Einweihung des Kreuzes im Altenpark erledigten in dieser Woche (v. l.) Reimund Bieckmann, Achim Hensdiek und Heinz-Peter Hellmann.
Bild: Kleigrewe

Die wertvollen Grabsteine wollte er nicht einfach so entsorgen. Also holte er sie mit Hilfe eines Mini-Baggers nach Hause und fing an, sie in seiner Werkstatt an der Westkirchener Straße zu bearbeiten. Zunächst entstand aus einem Granitstein das Eiserne Kreuz. Danach machte er sich daran, aus Granit und Marmor mehrere Freckenhorster Kreuze zu schaffen. Einen Tag Arbeit steckte er in jedes Kreuz, das er zunächst mit einem Kernbohrgerät bearbeitete. Anschließend wurden die Ecken und Kanten mit einer Flex geschliffen und die Oberflächen intensiv poliert.

 „Eines der Kreuze würde ich gern stiften“, erzählte der 48-Jährige seinem Nachbarn Achim Hensdiek und traf sofort auf offene Ohren. Als geeigneten Platz machte der den „Altenpark“ aus, in dem viele Jahre lang ein barockes Andachtsbild gestanden hatte, das schließlich so verwittert war, dass es abgeräumt werden musste. In den vergangenen Wochen machten sich Bieckmann, Hensdieck und Heinz-Peter Hellmann nun daran, an gleicher Stelle ein Fundament zu gießen und einen Sockel aus Ziegelsteinen zu mauern, auf dem das Kreuz seinen Platz finden soll. Mit Material unterstützt wurden sie dabei von dem Firmen Niemerg aus Freckenhorst und Rauhhut aus Hoetmar. Rosen für die Bepflanzung vor dem Kreuz stellt der städtische Bauhof.

Offiziell eingeweiht wird das Kreuz am Samstag, 3. Mai, im Rahmen der Krüßing-Festwoche. Ab 13.30 Uhr sind alle Freckenhorster eingeladen, dabei zu sein und sich das neue Schmuckstück im idyllisch gelegenen kleinen Park anzuschauen.

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